3 Dayz Whizkey

Common Buzzard Blues

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 22.01.2019
Jahr: 2019
Stil: Hard-Rock, Southern-Rock
Spiellänge: 44:45
Produzent: T.G. Copperfield & Robert Hoffmann

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Plattenfirma: Timezone Records


Redakteur(e):

Frank Ipach


s. weitere Künstler zum Review:

T.G. Copperfield

Titel
01. Back On The River
02. High & Dry
03. I'll Get By
04. Stop
05. Last Minute Man
06. Highway Song
 
07. Railroad Track
08. Bad Boy
09. Jolene
10. Right Time Wrong Place
11. Through The Smoke
Musiker Instrument
T. G. Copperfield Guitars
Myles Tyler Vocals
Dominik Weber Keyboards
Big Tony Bass
Little Chris Drums, Percussion

Auch wenn 3 DAYZ WHIZKEY seit ihrem letzten Album "Steam" fast fünf Jahre ins Land gehen ließen, beschlich einen nie das Gefühl, die Good Time Rock'n'Roll Dampfmaschine könne womöglich für immer verreckt sein. Offenbar verliebte bzw. verstrickte sich der Hauptsongschreiber T.G. Copperfield einfach nur zu sehr in seine Solo-Arbeiten, die ihm ein wenig mehr stilistische Freiheiten einräumten und seinem Drang nach mehr Variabilität ein paar mehr Kicks bescherte als zuvor erwartet.

Doch auch wenn die Zeit der aufregenden Seitensprünge sicherlich mächtig spannend für Copperfield geriet, kommt irgendwann der Tag die alte Liebe zu revitalisieren. Und da ein guter Whisky nun mal seine Jahre braucht, um vernünftig zu reifen, hat sich das Warten auf das vierte Album der Regensburger Rock'n'Roll Helden durchaus gelohnt.

"Common Buzzard Blues" klingt quasi so wie ein guter Blended Whisky schmeckt. Die alten Saufkumpanen haben sich einmal mehr das Beste aus allen Rock'n'Roll Fässern zusammengesucht und daraus eine sehr ordentliche Mischung destilliert, die mal mehr nach Hard-Rock, mal mehr nach Southern Rock klingt und sich ein paar feine, süffige Nuancen aus dem Country-Rock entlehnt.

"Common Buzzard Blues" beschwört nach wie vor das gute alte 'old school' Credo aus vergangenen Tagen und offeriert dem Fan traditionell orientierter Handarbeit mit dem aufregenden Southern-Rock Brett Back On The River gleich ein hochprozentiges Glanzstück erster Klasse. Hier zahlt sich sogleich auch die Hinzunahme des neuen Keyboarders Dominik Weber aus, der die spannungsgeladene Nummer mit seinem quirligen Honky Tonk Piano mächtig aufmischt.

Copperfields Händchen für plakative Hooklines und kernige Gitarrenarbeit setzt sich mit dem hitverdächtigen High & Dry eindrucksvoll fort und findet im stampfenden I'll Get By einen würdigen Partner. Hier zeigt sich einmal mehr die lang vermisste Versiertheit des Sängers Myles Tyler, der solchen fetten Rock-Krachern wie Bad Boy und Through The Smoke neben all der zünftigen Gitarrenarbeit die nötige Glaubwürdigkeit und 'street credibility' verleiht.

Die alte Dampfmaschine läuft also wieder auf Hochtouren und 3 DAYZ WHIZKEY schaufeln ihre Kohlen mit Elan und ungebrochenem Eifer in den glühend heißen Kessel.

 

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