42 Decibel

Hard Rock 'N' Roll

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.07.2013
Jahr: 2013
Stil: Hard Rock

Links:

42 Decibel Homepage



Redakteur(e):

Marc Langels


42 Decibel
Hard Rock 'N' Roll, SPV, 2013
Junior FigueroaGesang & Gitarre
Billy Bob RileyGitarre
Chris Marck TowersBass
Nicko CambiassoSchlagzeug
Produziert von: 42 Decibel Länge: 60 Min 21 Sek Medium: CD
01. Scotch Drinker07. Drinkin' Margaritas
02. Smokin' Fire08. Addicted To Rage
03. Long Legged Woman09. Born To Ride Alone
04. The Real Deal10. Rocker Soul
05. Take Me11. Drunk Love
06. I'm Gonna Give You All12. Gimme A Drink

Was haben RHINO BUCKET, AIRBOURNE und auch BULLET gemeinsam? Sie alle huldigen in verschiedenen Ausprägungen dem Rock, wie ihn AC/DC bekannt gemacht haben. Dies gilt nun auch für 42 DECIBEL, die mit ihrem Debüt “Hard Rock 'N’ Roll“ gleich mal zeigen, wo die Harke mittlerweile hängt. Wo sich aber die erstgenannten Bands zumeist an der Phase mit Brian Johnson am Mikrofon orientieren, da wenden sich die Argentinier 42 DECIBEL eher in Richtung der Anfangstage, sprich harter Rock’n’Roll mit viel Boogie darin.

Dabei versprühen die Kompositionen der Argentinier viel von dem ursprünglichen Charme, der dereinst auch die Frühwerke der Brüder Young und Sänger Bon Scott ausmachte. Hier wird nicht groß nachgedacht, sondern straight und gnadenlos drauflos gerockt. Die Riffs sind getränkt vom Blues und haben dessen Feeling aufgesogen. Die Gitarren-Arbeit zeigt aber immer auch ein gewisses unterschwelliges Faible für Southern Rock und hin und wieder wird schon mal zur Bottleneck gegriffen. Der Gesang kümmert sich nicht darum, ob er als schön angesehen oder für politisch korrekt (insbesondere gegenüber Frauen) gehalten wird, sondern er soll vor allen Dingen eines sein: echt und voller Emotionen – eben wie früher Bon Scott.

Auf ihrem Debüt präsentieren sich die Argentinier als faustdicke Überraschung, kommen aber nicht ganz an die Qualitäten der frühen AC/DC-Werke heran. Dazu fehlen ihnen – trotz der unbestreitbaren Qualitäten von Tracks wie Scotch Drinker, Drunk Love oder Long Legged Woman einfach die unwiderstehlichen Knaller, wie sie einst die Australier mit It’s A Long Way To The Top, The Jack, Live Wire, High Voltage und natürlich insbesondere T.N.T. bereits auf ihrem Debüt präsentierten. Live auf der Bühne machen 42 DECIBEL und ihre Songs aber sicherlich viel Spaß. Hoffen wir, dass sie auf dem nächsten Werk auch die richtigen Hits dabei haben.

Marc Langels, 25.06.2013

 

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