Abigails Ghost

Selling Insincerity

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 19.10.2008
Jahr: 2007

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Selling insincerity, Aesperus Music/Just For Kicks, 2007
Joshua TheriotLead vocals, Lead guitars
Kenneth WilsonBass, Backing vocals
Brett GuilloryKeyboards
John PatrickDrums
Randy LeBoeufGuitars
Produziert von: Joshua Theriot & Kenneth Wilson Länge: 56 Min 32 Sek Medium: CD
01. Mazurka07. Monochrome
02. Close08. Windows
03. Waiting room09. Cerulean blue
04. Love sounds10. Sleeping
05. Sellout11. Mother may I?
06. Dead peoples review

Sich von namhaften Bands inspirieren zu lassen ist das Eine, aber deren Klasse auch nur annähernd zu erreichen steht auf einem ganz anderen Blatt Papier. ABIGAIL'S GHOST aus New Orleans klingen jedoch nicht nur ein wenig wie EVERON oder ENCHANT, sondern müssen sich auch qualitativ nicht vor den unverkennbaren Vorbildern verstecken.

Mit "Selling insincerity" präsentiert das Quintett nach zwei EPs ihr offizielles Debüt-Album, das allerdings sieben bereits veröffentlichte Stücke enthält. Dabei bescheren ABIGAIL'S GHOST der potenziellen Zielgruppe der Neo Prog-Süchtigen einen schwer vorhersehbaren Wechsel von atmosphärischen Klangmalereien mit traumhafter Melodieführung und energischen Riffattacken.

Mit immer wieder aufflackernden David Gilmour- beziehungsweise PINK FLOYD-Anklängen, über Einflüsse, die den ersten MARILLION-Veröffentlichungen mit Steve Hogarth entstammen könnten und Alternative- und Modern Rock-Einschüben vollziehen ABIGAIL'S GHOST den Brückenschlag von den Siebzigern bis zur aktuellen Gegenwart.

In Verbindung mit dem anspruchsvollen, aber nicht überambitionierten Songwriting entsteht dadurch ein fesselndes Album das durchaus Chancen hat zumindest zu einem Geheimtipp zu avancieren. Seit dem RIVERSIDE-Debüt ist "Selling insincerity" nach meinem Dafürhalten die überzeugendste Newcomer-Veröffentlichung in diesem Genre. Vielleicht gelingt ja auch ABIGAIL'S GHOST ein ähnlich kometenhafter Aufstieg in der Publikumsgunst.

Martin Schneider, 19.10.2008

 

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