Ace Frehley

Origins Vol. 2

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 04.09.2020
Jahr: 2020
Stil: Classic Rock
Spiellänge: 46:57
Produzent: Ace Frehley & Alex Salzman

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Plattenfirma: SPV

Promotion: Oktober Promotion


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

The Beatles

Blue Öyster Cult

Cheap Trick

Cream

Deep Purple

Lita Ford

Grand Funk Railroad

Jimi Hendrix

Humble Pie

John 5

The Kinks

Bruce Kulick

Led Zeppelin

Rolling Stones

Titel
01. Good Times, Bad Times
02. Never In My Life
03. Space Truckin‘
04. I‘m Down
05. Jumpin‘ Jack Flash
06. Politician
 
07. Lola
08. 30 Days In The Hole
09. Manic Depression
10. Kicks
11. We Gotta Get Out Of This Place
12. She
Musiker Instrument
Ace Frehley Gesang, Gitarre & Bass
Gastmusiker:
Matt Starr Schlagzeug & Percussion
Alex Salzman Bass & Gitarre
Jeremy Asbrock Gitarre
Rob Sabino Orgel
John 5 Gitarre
Lita Ford Gesang
Lara Cove Gesang
Robin Zander Gesang
Bruce Kulick Gitarre
Ryan Spencer-Cook Gitarre & Gesang
Philip Shouse Bass, Gitarre & Gesang
Paul Simmons Schlagzeug

Im Deutschen heißt es so schön: wer „A“ sagt, der muss auch „B“ sagen. Ins Musikalische übersetzt könnte das so viel heißen: wer „Volume 1“ präsentiert, der muss auch „Volume 2“ nachlegen. Daran hat sich nun auch Ace Frehley gehalten. Der legendäre Ex-Gitarrist der Hard Rock-Institution KISS hat vier Jahre nach dem Album “Origins Vol. 1“ sich nun wieder eine ganze Reihe von Songs anderer Künstler vorgenommen, die den jungen Ace in seiner musikalischen Entwicklung beeinflusst haben – und diese nun in seiner ganz eigenen Art neu aufgenommen. Diese präsentiert er uns nun als “Origins Vol. 2“.

(Foto: Jay Gilbert)

Im Studio erhielt Frehley dafür Unterstützung durch Schlagzeuger Matt Starr (der auch schon für MR. BIG, BURNING RAIN, BLACK SWAN aktiv war und Ace nun schon seit sieben Jahren begleitet), Alex Salzman am Bass und einigen prominenten Gast-Musikern, wie etwa John 5 (unter anderem Rob Zombie), Robin Zander (CHEAP TRICK), Lita Ford und einem seiner Nachfolger bei KISS, Bruce Kulick.

Ausgewählt hat Frehley für das neue Werk Stücke unter anderem von LED ZEPPELIN (Good Times, Bad Times), DEEP PURPLE (Space Truckin‘), den BEATLES (I‘m Down), ROLLING STONES (Jumpin‘ Jack Flash), CREAM (Politician), KINKS (Lola), HUMBLE PIE (30 Days In The Hole), Jimi Hendrix (Manic Depression) und einen KISS-Song (She). Daneben hat er sich auch noch den Barry Mann-Gassenhauer We Gotta Get Out Of This Place (den ja schon zahlreiche Bands wie unter anderem GRAND FUNK RAILROAD oder BLUE ÖYSTER CULT gecovert haben) sowie den Paul Revere AND THE RAIDERS-Hit Kicks (der übrigens auch aus der Feder von Barry Mann und Cynthia Weil stammt) vorgenommen.

Wer schon das erste Album kennt, der wird merken, viele der damals vorhandenen Bands, sind hier erneut vertreten, wie etwa CREAM, THE KINKS, LED ZEPPELIN, ROLLING STONES oder Jimi Hendrix. Aber warum auch nicht, denn die Bands haben ja durchaus mehr als nur einen beeindruckenden Song hinterlassen. Und beeindruckend sind auch die Cover-Versionen, die Frehley hier auf die Platte gezaubert hat. Egal ob der Opener Good Times, Bad Times, die MOUNTAIN-Nummer Never In My Life oder auch Space Truckin‘ werden extrem druckvoll und detailgetreu wiedergegeben – und etwa I‘m Down hat man wohl noch nie so voller Feuer erlebt wie hier. Natürlich nimmt sich Frehley bei den Soli manche Freiheit, aber zentrale Motive der Originale werden  auch dort aufgegriffen.

Etwas besonderes stellt auf dem Album dann wohl auch das Cover von Jumpin‘ Jack Flash dar, bei dem Frehley das Mikrofon an Lita Ford abtritt, die hier eine besonders röhrende und leidenschaftliche Performance abliefert. Da kann Robin Zander (CHEAP TRICK) bei seinem Auftritt im HUMBLE PIE-Klassiker 30 Days In The Hole nicht ganz heranreichen. Aber die vielleicht größte Überraschung (zumindest für mich) war die gesangliche Figur, die Frehley selbst bei einigen der Stücken abgibt. Natürlich sind Good Times, Bad Times, Space Truckin‘, I‘m Down und She nicht die gesanglich anspruchsvollsten Songs im Backkatalog der jeweiligen Band, aber dennoch finde ich, dass der Space Man seine Sache hier mehr als nur ordentlich macht.

“Origins Vol. 2“ ist denn auch eine sehr unterhaltsame Platte für Freunde von knackig präsentierten Cover-Versionen, die nahe am Original bleiben, aber eben mit ordentlich Dampf und Spaß präsentiert werden. Aus meiner Sicht ist die neue Scheibe dabei sogar noch ein bisschen stärker ausgefallen als “Vol. 1“. Da darf man dann mal gespannt sein, ob Frehley irgendwann nach “Vol. 1“ und “Vol. 2“ vielleicht sogar noch “Vol. 3“ sagt.

 

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