Ad Vanderveen

Driven By A Dream

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 04.11.2012
Jahr: 2012
Stil: Americana

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Redakteur(e):

Frank Ipach


Ad Vanderveen
Driven By A Dream, Blue Rose Records, 2012
Ad VanderveenVocals, Guitars, Harmonica, Piano
Harry SuttonBass
Timon van HeerdtBass, Mandolin, Harmony Vocals
Tom Hooper, Puple O'NeilDrums
Kersten De LignyHarmony Vocals, Percussion
Produziert von: Matt Butler & Ad Vanderveen Länge: 44 Min 31 Sek Medium: CD
01. Intro - Uphill07. Will And Testament
02. Time Has Told08. Ramblin' Soul
03. Rest In Peace09. Calm Before The Storm
04. Driven By A Dream10. Vicious Circle
05. Wouldn't That Be A Shame11. When I Paint My masterpiece
06. So Happy I Could Cry

Was nützt das ganze Theater, wenn keine Leidenschaft dahinter steht? Der holländische Roots-Musiker Ad Vanderveen, der seit gut zwanzig Jahren im internationalen Americana-Zirkel mitmischt, arbeitet seit jeher mit einer ehrlichen und zielgerichteten Vision und setzt zumindest seine musikalischen Träume mit beachtlicher Hingabe um.

Sein neues Opus "Driven By A Dream", das er in den walisischen 'Rockfield Studios' gemeinsam mit Produzent Matt Butler (Mick Jagger, Paul McCartney, Elvis Costello) und einigen niederländischen und britischen Musikerkollegen in Szene setzte, spricht in lebhaften Bildern über die verrückten Verflechtungen dieser Welt, durchsetzt von Gier, Hast und Eile und dem mangelnden Verständnis, innezuhalten und sein Treiben zu reflektieren.

Das macht der gesetzte Mittfünfziger klug und nachvollziehbar, während er uns seine Songs, die mal mehr, mal weniger packend daherkommen, in unterschiedlichen Arrangements präsentiert, die zwischen gitarrenlastigem Roots-Rock, akustisch geprägten Folk-Oden, wehmütigem Country-Schunkler und blues-getränkten Schleichern changieren. Die Vanderveen stets vorgehaltene Nähe zu Neil Young kann der Niederländer natürlich auch hier nicht ganz ablegen, klingen doch Songs wie Will And Testament oder das aufbrausende Calm Before The Storm nicht nur wegen der peitschenden E-Gitarren schwer nach Old Neil. Doch kein Problem, es gibt wahrlich schlechtere Vorbilder als den zauseligen Kanadier.
Beim einzigen Fremdtitel des Albums verbeugt sich Vanderveen in Richtung eines anderen Großmeisters des gepflegten Songwritings. Bob Dylans When I Paint My Masterpiece setzt dem Original einen beschwingteren Rhythmus und weibliche Backing Vocals entgegen, verzichtet auf das tonangebende Akkordeon und verharrt glücklicherweise nicht in steifer Ehrfurcht.

In manchen Momenten fehlt diesem Album zwar die besondere Note, das Aufsehen erregende Besondere, weil es allzu gerne in vertrauten Gewässern fischt. Vanderveens aufrechte Leidenschaft verleiht "Driven By A Dream" dennoch genügend überzeugende Impulse, um den Hörer bei der Stange zu halten.

Frank Ipach, 01.11.2012

 

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