Ad Vanderveen

I Was Hank Williams

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 14.12.2018
Jahr: 2018
Stil: Singer-Songwriter

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Ad Vanderveen Homepage



Redakteur(e):

Michael Masuch


Ad Vanderveen
I Was Hank Williams, Blue Rose Records, 2018
Ad VanderveenVocals, String Instruments, Keyboards, Harmonica
Frans CornelissenTrombone, String Arrangements
Kersten de LignyHarmony Vocals
Pete FisherBass
Wiet HelwegHammered Dulcimer (10)
Very special Guests:
Sietske van der Ploeg (Mom)Church Organ (3)
Roel van der Veen (Dad)Piano (3)
Produziert von: Ad Vanderveen Länge: 40 Min 55 Sek Medium: CD
01. Sublime Indifference06. Heavy Heart
02. Something Ongoing07. Where Does Love Belong
03. Live And Give It All08. Home On High
04. I Was Hank Williams09. Song from The Wise Man`s Cave
05. Catch A Falling Leaf10. Song Of The Wind

Es heißt zwar so schön "It's the singer, not the song", doch manchmal sind es auch Singer und Songs, die gemeinsam für etwas stehen, nämlich gleichermaßen Authentizität und Aussage, Harmonie und Suche nach etwas, das sich nicht gleich beim ersten Hören erschliessen mag.

Ad Vanderveen, der niederländische Schöngeist, ist einer dieser wandelbaren Vertreter. Stets wandelnd zwischen krachledernem Neil Young (wie 2016 bei seiner "Stellar Cellar Band") und ein bisschen John Steinbeck oder Springsteens "Nebraska" und "Tom Joad" Phase, wie auf seinem neuen, seinem 28. Album "I Was Hank Williams". Ein Titel der allerdings eher Metaphorisch gemeint ist.

Vanderveen zwingt zum Zuhören, setzt auf Texte mit Tiefgang und bringt, wenn es wie zu Heavy Heart durchaus passend erscheint, neben vielen akustischen Gitarren auch gerne mal eine zart gespielte elektrische Gitarre ein und schmückt das mit Kersten de Lignys Harmony Vocals und Harmonium versehene fragile und liebenswerte Where Does Love Belong trefflich aus.

Vanderveen benötigt kein großes Brimborium, um kleine songwriterische Gemmen zu schaffen und belässt es geschmackssicher beim Titelsong dabei, ein wenig in Richtung Kris Kristofferson zu flirten.

Vanderveen kreiert mit "I Was Hank Williams" ein hübsches, beschauliches Kleinod, das mit dem sparsamen und punktgenauen Catch A Falling Leaf nebst gezupfter Gitarre und bezauberndem zarten Blech und Streichern daherkommt und des Hörers Seele baumeln lässt.

Rundum ein entspanntes Album mit viel Tiefgang und purer Schönheit, das auch nach mehrmaligem Hören immer neue Details preiszugeben vermag.

Michael Masuch, 11.12.2018

 

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