Ad Vanderveen

Late Boomer

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 16.04.2004
Jahr: 2004

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Ad Vanderveen Homepage



Redakteur(e):

Frank Ipach


Late Boomer, Blue Rose Records, 2004
Ad Vanderveen Guitars, Vocals, Organ, Harmonica, Percussion
Jim Morrison Violin, Mandolin
Dan Shergold Bass
Iain Matthews Guitar, Vocals
Eliza Gilkyson Harmony Vocals, Keyboard, Percussion
David Olney Harmony Vocals
Leland Sklar Bass
Al Perkins Dobro
Al Kooper Hammond B-3
Harry Stinson Drums, Harmony Vocals
Roel Overduin Drums
Martijn van Donk Bass, Harmony Vocals
Hans Minkema Guitar, Harmony Vocals
Produziert von: Ad Vanderveen u.v.a. Länge: 78 Min 10 Sek Medium: CD
1. Here Now10. More Than A Song To Sing
2. Come What May11. Anchor
3. First Feeling12. Old Man (Live On)
4. The Moment That Matters13. Darkness Under The Sun
5. If My Eyes Were Blind14. Water Under The Bridge
6. Blues So Bad15. Love Alive
7. Emigrant Family16. Eyes Never Lie
8. Be Your Own Best Friend17. Late Bloomer
9. Soul Power 

Ja, dieser Holländer polarisiert... Doch schon mein Kollege Manni Hüther kam durch Vanderveens letztes Album zu dem Schluß, dass Ad trotz aller naheliegender Vorwürfe bezüglich epigonaler Bezugnahme auf sein großes Vorbild Neil Young als guter bis hervorragender Songwriter zu bewerten ist. Da kann ich nur zustimmen, Manni.

Es zeigt sich auf diesem hier vorliegenden Karrierequerschnitt, der die Jahre zwischen 1991 und 2003 beleuchtet, dass der Musiker Vanderveen durchaus ein paar weitere Facetten vorzuweisen hat als vollmundige, verhallte Gitarrensoli in CRAZY HORSE-Manier oder leichtfüßigen Country-Pop á la "Long may you run".
Folk im Singer-Songwriter-Stil mit zeitweiligen Country-Einfüssen, häufig auf der Basis akustischer Gitarren, garniert mit Mandoline, Fiddle, ein wenig Percussion und zuckersüßen Harmony-Vocals macht hier den überwiegenden Teil der siebzehn Songs aus, wobei neben einer Fremdkomposition von David Olney nur eigenes Material verwendet wird.

Bei aller Nähe zum Übervater Young zeigt sich jedoch, dass Vanderveen es ebenso trefflich versteht andere Ideen zu verarbeiten und zumindest als Katalysator all jener wundervollen Einflüsse Anerkennung verdient. Denn dass er im Stande ist einen guten Song zu schreiben, der positive Emotionen transportiert und den Hörer durchaus in seinen Bann schlägt, kann man ihm sicherlich nicht absprechen.
So sind denn seine Geschichten über das Leben und die Liebe gekennzeichnet von glasklaren Strukturen, die sich meistenteils wie ein klarer Gebirgssee unterhalb eines nackten Felsens ausbreiten und zu einem harmonischen Picknick am Ufer einladen. Gönnt man sich die angebrachte Zeit und Muße, die Seele einfach baumeln zu lassen, wird es auch gelingen mit Vanderveen in Einklang zu kommen und man wird vielleicht verstehen wie er tickt, wenn er singt:
"The hunger for music can be stilled with a song - but the craving's gonna come back and get you before long - it's just a way of working hard on being who you are - and it's something else than trying to be some ordinary star".

Frank Ipach, 16.04.2004

 

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