Adversary

Singularity

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 30.03.2009
Jahr: 2008
Stil: Heavy/Thrash Metal

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Adversary
Singularity, Trustkill Records, 2008
William ClappVocals
Kenny HarrisonGuitars
Brad RyderGuitars
Daniel TidwellBass
Justin GreenDrums
Guests
Collie MoonCello on Track 07
Matthew MillsGuitar on Track 07
Produziert von: Kevin "131" Guitierrez Länge: 47 Min 26 Sek Medium: CD
01. Hedonist06. By Apathy Undone
02. The Grand Mistake07. Ashes Of Faith
03. Singularity08. Dying Art
04. In Vino Veritas09. The Romance Of Lies
05. Manifest Humility10. Wisdom In Regret

ADVERSARY, das sind fünf Schulfreunde aus Manassas im amerikanischen Bundesstaat Viginia. Seit Ende 2008 steht mit ’Singularity’ das erste Album der Jungs zum Verkauf.

Die Amerikaner gehen keinesfalls auf Nummer Sicher, sondern zeigen Risikobereitschaft und setzen sich zwischen etliche Stühle. Sie zimmern sich hauptsächlich aus Bestandteilen von Heavy Metal und Thrash Metal, aber auch mit Versatzstücken des Death Metal und des Black Metal, ihre recht eigene Variante zeitgemäßer harter Musik zusammen und sehen damit der Gefahr ins Auge, nicht so ohne Weiteres in eine der ach so beliebten Schubladen zu passen. Sie bieten dem Hörer zwar zum einen vor allem ultraschnelle und schnelle Passagen an, lassen es sich zum anderen aber trotzdem nicht nehmen, das Tempo immer wieder herunterzufahren und mittelschnell oder zur Abwechslung mal ruhig und entspannt zu agieren. Die Gitarrenriffs sind überwiegend thrashiger Natur, klingen jedoch immer wieder auch klassisch metallisch. Das Drumming deckt alles vom “normalen“ bis zum extremen Metal ab. Die Doublebass kommt immer wieder zum Einsatz. Der Gesang wechselt hauptsächlich zwischen verzerrt und aggressiv oder weniger angriffslustig und clean. Ergänzend dazu finden Growls, wie beim Death Metal üblich, und Keifgesänge, die man vom Black Metal her kennt, Verwendung. Trotz des hohen Aggressionslevels stampfen ADVERSARY aber Gott sei Dank nicht einfach nur alles hirnlos in Grund und Boden, sondern spendieren jedem ihrer Songs sogar eine eigene Melodie. Wobei sie sich jedoch die Freiheit nehmen, diese mal vordergründig, mal eher unterschwellig ausfallen zu lassen.

ADVERSARY zeigen mit ihrem Debüt ’Singularity’, dass es auch in der heutigen Zeit, die doch eigentlich schon längst jede nur irgendwie denkbare Kombination selbst unterschiedlichster Musikrichtungen erlebt hat, noch möglich ist, zu überraschen. Die Amerikaner brechen mit ihrem Werk zwar keine Weltrevolution in Sachen heftiger Töne vom Zaun, tun aber ihr Möglichstes, innerhalb der Grenzen des von ihnen auserkorenen Genres und diverser Unterarten desselben, unberechenbar zu bleiben. Dafür gebührt ihnen eine Menge Respekt.

’Singularity’ ist in der Moderne des Metal verankert, ohne dessen Tradition außer Acht zu lassen. Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte sich die Scheibe ruhig mal zu Gemüte führen.

Michael Koenig, 13.03.2009

 

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