Aeonsgate

Pentalpha

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 15.12.2014
Jahr: 2014
Stil: Doom Metal

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Aeonsgate Homepage



Redakteur(e):

Michael Koenig


Aeonsgate
Pentalpha, The Church Within Records, 2014
Mats LevénVocals
JondixGuitars
Joseph DiazBass, Keyboards, last Solo at 55 Min 03 Sek
Marco MinnemanDrums
Tas DanazoglouAstral Demon Vocals at 35 Min 01 Sek
Produziert von: Billy Anderson Länge: 59 Min 54 Sek Medium: CD
01. Pentalpha

Dem schwedischen Doom-Quartett AEONSGATE gehören der Sänger Mats Levén (unter anderem CANDLEMASS und KRUX), Gitarrist Jondix (GREAT COVEN und andere), Bassist/Keyboarder Joseph Diaz und Schlagzeuger Marco Minneman (KREATOR, Steven Wilson und weitere) an. Vor kurzem erschien unter der Bezeichnung “Pentalpha”, das Debüt-Album dieses Projektes.

Den sonst obligatorischen Blick auf die Titelliste kann man sich hier getrost sparen. Es gibt nämlich gar keine. Wie auch, denn schließlich besteht das gesamte Material lediglich aus einem Track. Pentalpha, dem die Platte selbstredend ihren Namen verdankt. Dieses dauert dann aber immerhin nahezu eine Stunde.

Wer glaubt, dass Doom Metal zwangsläufig langweilig oder eintönig ist, kann sich von AEONSGATE mit ihrem Longplayer auf ganz wunderbare Weise eines besseren belehren lassen. Zwar fehlt hier vom typischen Riffing bis hin zur Zähigkeit, Melancholie, Trauer, Endzeitstimmung und Tod sowie allen weiteren Elementen keine der Trademarks, denen dieses metallische Subgenre seine Sonderstellung und Unverwechselbarkeit verdankt. Doch lassen die Skandinavier sich nicht festnageln, weichen doch ganz gerne von der reinen Lehre ab und lassen astreinen Heavy Metal erklingen.

Die vollständig von Mastermind Jondix stammende, ausgesprochen melodische (zumindest phasenweise), immer wieder mit sphärischen Keyboardteppichen unterlegte, eindrucksvolle Mammutkomposition wird stellenweise sogar recht flott. Die morbiden, mystischen und auch dämonischen Texte sind ebenfalls der Fantasie des Gitarristen entsprungen. Beides ergänzt einander wunderbar.

Daumen hoch für die großartige Leistung ein circa sechzigminütiges, dramaturgisch dermaßen durchdachtes, überraschend vielseitiges Stück extremer Musik so adäquat umgesetzt zu haben.

Michael Koenig, 23.11.2014

 

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