Aeternitas

Rappacinis Tochter

( English translation by Google Translation by Google )

DVD-Review

Reviewdatum: 29.07.2009
Jahr: 2009
Stil: Gothic Musical

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Aeternitas
Rappacinis Tochter, Danse Macabre, 2009
Alexander HunzingerGesang (Giovanni Guasconti), Musik, Texte, Arrangements
Alma MatharGesang
Oliver BandmannGesang (Dr. Giacomo Rappacini)
Anja HunzingerKeyboards
Daniel T. LenzGitarre
Stefan BaltzerBass
Frank MölkSchlagzeug
Gäste:
Jennifer KudkingGesang (Beatrice Rappacini)
Thomas FriedrichsGesang (Prof. Pietro Baglioni)
Maximiliane GrüthGesang (Lisabetta)
Produziert von: Sandra M. Heinzelmann (Regie) Länge: 83 Min 00 Sek Medium: DVD
Akt 1Akt 2
01. Prolog11. Entr'acte
02. Ouvertüre12. Mein Lenebswerk
03. Vaters Gebot13. Er ist nun Dein
04. Schatten der Vergangenheit14. Ich stehe fest zu Dir
05. Ein neuer Morgen15. Das Gegengift
06. Tochter des Teufels16. Die letzte Tat
07. Heimliche Begegnung17. Für immer frei
08. Das Machtwort18. Wahre Liebe
09. Maria19. Schlussapplaus
10. Liebe sprengt die Ketten20. Abspann

Ambitioniert beschreibt wohl am Treffensten AETERNITAS und ihr Gothic Musical "Rappacinis Tochter". Basierend auf einer Kurzgeschichte von Nathaniel Hawthorne haben AETERNITAS ein Bühenstück für Band und Ensemble erschaffen, dass bereits mehr als zwanzig Mal, zumeist in Hamburg aufgeführt wurde.

Nachdem im vergangenen Jahr bereits CD-Versionen mit den Höhepunkten und dem Gesamtwerk veröffentlicht wurden, vollzieht man nun den konsequentesten Schritt und veröffentlicht eine der Aufführungen als DVD.

Vielleicht muss man einer der Aufführungen livehaftig beigewohnt haben um der Darbietung so hoffnungslos zu verfallen wie Giovanni seiner Beatrice. Hawthornes Plot ist doch ziemlich vorhersehbar und es dauert zudem sage und schreibe bis zu Kapitel 8, Das Machtwort, bis "Rappacinis Tochter" in musikalischer Hinsicht nach schier endlosem Vorgeplänkel endlich Fahrt aufnimmt.

Warum ausgerechnet "Rappacinis Tochter", im Gegesatz zu "Phantom der Oper" oder "Tanz der Vampire", nun damit wirbt, ein ausgewiesenes Gothic-Musical zu sein, erschließt sich mir auch nicht wirklich, weder musikalisch noch atmosphärisch.

Ich kann es drehen und wenden, wie ich es will, aber der berühmte Funke will einfach nicht zu mir überspringen, selbst wenn man den Künstlern eine tadellose Leistung in stimmungsvollen, wenngleich schlichten Kulissen attestieren muss.

Martin Schneider, 28.07.2009

 

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