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School Of Desire

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 16.05.2015
Jahr: 2015
Stil: Roots-Rock, Desert-Rock

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Redakteur(e):

Frank Ipach


Alectro
School Of Desire, Blue Rose Records, 2015
Steve KirkmanVocals, Guitars, Keyboards, Percussion
Jeff EyrichVocals,Bass, Guitar,Keyboards, Percussion
Rich Zukor, Kevin HuppDrums
Tim OuimetteTrumpets
Felicia MichaelBacking Vocals
Produziert von: Jeff Eyrich & Steve Kirkman Länge: 45 Min 23 Sek Medium: CD
01. The Debt07. Cross And The Switchblade
02. School Of Desire08. Tobacco Road
03. Fork In The Road09. Take Me To The Highway
04. Hard Travelin'10. Whiskey Water
05. Shining Star11. Sunrise At Faria
06. Sunset At County Line

Nein, reich und berühmt wird man mit dieser Musik höchstwahrscheinlich nicht. Das wissen die beiden alten Fahrensmänner Steve Kirkmann und Jeff Eyrich natürlich auch. Nicht umsonst berichten sie also, allen Ungerechtigkeiten der Welt zum Trotz, dass sie sich zu einem Klassentreffen der "School Of Desire" aufmachen. Dort treffen sich die Rastlosen und die Suchenden. All jene, die ihr Herz am rechten Fleck tragen und von anderen gerne als Spinner bezeichnet werden. Man sammelt sich offenbar im Staate New York und für den musikalischen Rahmen sorgen die beiden Gastgeber höchstselbst. Doch angesichts ihrer unverkennbaren Vorliebe für staubtrockenen Wüsten-Rock und knorrige Blues-Strukturen wähnt man sich eher in einer flirrenden Südstaaten-Wüste, als auf dem luftigen Dach irgend eines Big Apple Gebäudes oder in einer feuchten Holzhütte im Schoße des Hudson River Valleys.

Die blumige Empfehlung der Plattenfirma (Blue Rose Records) bringt es eigentlich sehr schön auf den Punkt: "Kirkman und Eyrich teilen ihre Leidenschaft für vibrierende Surf-Gitarren, kultige Spaghetti Western-Soundtracks, knackigen Duane Eddy-Twang, spukige Desert-Rock Fata Morganas und spleenige 60er Spy-Fi-Instrumentals."

Wir treffen vornehmlich auf ältere Steve Kirkman Kompositionen, die teilweise noch aus den Neunzigern stammen, aber in diesem neu inszenierten und zielstrebig aufgefrischten GIANT SAND meet CALEXICO meet JJ CALE Mischmasch ihre Zeitlosigkeit und Klasse unter Beweis stellen. Die schlurfig-bluesige Aura des Titelsongs School Of Desire wirkt mitunter wie ein aufmüpfiger Hybrid aus DELTA MOON und BLACKIE & THE RODEO KINGS. Das birgt jede Menge spannender Momente und dürfte für Fans des so genannten Roots-Rock Genre ein Freudenfest sein. Alles richtig gemacht. Und für ein Klassentreffen der "School Of Desire" absolut der passende Soundtrack.

Frank Ipach, 14.05.2015

 

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