ALIRIO

All Things Must Pass

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 06.10.2021
Jahr: 2021
Stil: Melodic Rock/Melodic Metal
Spiellänge: 35:50
Produzent: Adriano Daga

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Plattenfirma: Frontiers Music

Promotion: cmm promotion


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Journey

Savatage

Trans-Siberian Orchestra

Andre Matos

Titel
01. All Things Must Pass
02. Let It All Burn
03. Here I Am
04. Back To The Roots
05. The First Time
 
06. Edinburgh
07. I‘m Still Here
08. Back To The Light
09. Grey
10. You Hate
Musiker Instrument
Alírio Netto Gesanf
Vini Nallon Gitarre & Bass
Felipe Andredli Bass
Shampoo Keyboards
Adriano Daga Schlagzeug & Gesang
Thor Moraes Gitarre, Bass & Gesang
Hugo Mariutti Gitarre
Andria Busic Bass & Gesang
Ivan Busic Gesang
Alberto Rionda Gitarre
Arnel Pineda Gesang
Diego Lopes Bass
Lucas Lima Streicher
Bruno Henrique Gitarre
Delipe Dos Santos Keyboards
Alberto Rionda Gitarre
Eric Silver Violine

ALIRIO – hinter diesem neuen Act des Labels Frontiers Records – „versteckt“ sich Alírio Netto, ein brasilianischer Sänger, der dem einen oder anderen Rock-Fan durch seine Engagement bei der Band SHAMAN bekannt sein könnte. Dort folgte er in wirklich großen Fußstapfen, denn sein Vorgänger war immerhin André Matos, der zweifelsohne zu den besten südamerikanischen Sängern gehörte. Zuvor hatte Netto aber auch schon bei AGE OF ARTEMIS oder der offiziellen Tribute-Truppe QUEEN EXTRAVAGANZA seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Nun also legt der Mann sein erstes Solo-Werk vor, das auf den Titel “All Things Must Pass“ hört.

Im Vergleich zu SHAMAN oder auch AGE OF ARTEMIS, die beide eher im Bereich Power Metal angesiedelt sind, bewegt sich Netto auf dieser Scheibe eher im Bereich des melodischen Hard Rock oder aber in härteren Momenten beim Melodic Metal. Etwas aggressiver geht es neben dem Opener und dem stampfenden Back To The Roots noch beim abschließenden You Hate (passend zum Titel) zu. Wobei letzteres aber zugleich einer spannenden Instrumentierung daherkommt, die dem Stück noch einen gewissen symphonische Anstrich und damit einen leichten SAVATAGE/TRANS-SIBERIAN ORCHESTRA-Touch gibt. Dabei präsentiert der Brasilianer mit der beeindruckenden Stimme seine etwas rauere und aggressivere Seite.

Daneben präsentiert sich Netto aber auch von seiner sehr gefühlvollen Seite, etwa in Songs wie Here I Am, das geradezu eine prototypische Kuschel-Rock-Ballade ist (aber eine von der guten Sorte). Bei dem ebenfalls sehr gefühlvollen Grey erhält Netto zudem noch gesangstechnische Unterstützung von JOURNEY-Frontmann Arnel Pineda. Daneben hat sich der Brasilianer zudem mit Hugo Mariutti (Gitarre), Andria (Bass) und Ivan Busic (Schlagzeug) sowie Alberto Rionda (Gitarre) noch weitere tatkräftige, wenn auch nicht ganz so prominente Hilfe zur Produktion hinzugezogen.

Zusammen haben sie ein stimmiges, überzeugendes wenn auch mit unter 36 Minuten etwas kurzes Debüt-Album vorgelegt, das es jedoch auch in einer Version mit insgesamt fünf Bonus-Tracks gibt. Von denen ist jedoch mit Mentiras auch nur einer rockig ausgefallen, so dass die längere Version den Eindruck der Scheibe eher etwas aufweicht. Allerdings ist auch Nada Se Compara ein sehr starkes Stück, das es definitiv auch auf das Album hätte schaffen sollen. Aber auch so hat ALIRIO hier eine gute Visitenkarte vorgelegt, die doch hoffentlich mit einem Nachfolger belohnt werden sollte.

 

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