All Day Sucker

The Big Pretend


CD-Review

Reviewdatum: 22.03.2009
Jahr: 2008
Stil: Rock/Pop

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Redakteur(e):

Michael Koenig


All Day Sucker
The Big Pretend, Big Wow/Trademark Entertainment, LLC., 2008
Morty CoyleVocals
Jordan SummersKeyboards
Jay GoreGuitar
Mott SmithBass
Noah ShainDrums, Percussion
Jordan ZevonBacking Vocals
Guests
Josh KramonAdditional Guitars on Track 03
Charlie PaulsonAdditional Guitars on Track 03
Matt LilleySaxophone on Tracks 06 & 12, Soprano Saxophone on Track 08
Eric JorgensonTrombone on Track 06
Steve StassiTrumpet on Tracks 06 & 12
Zander SchlossBouzouki on Track 08
Keith MaplesGypsy Guitar on Track 08
Mariachi Los TorosTrumpets on Tracks 01 & 13
Produziert von: Noah Shain Länge: 49 Min 26 Sek Medium: CD
01. The Big Pretend08. Beverly Park
02. Life In The Passing Lane09. The Opposite Of Suicide
03. Santa Ana10. City Of Angles
04. The Picture (That Took Me)11. Riddles And Rain
05. Nobody Somewhere12. The Man
06. Land Of Canyons13. The Big Pretend Reprise
07. Strange Orbits

Die in Los Angeles beheimatete Band ALL DAY SUCKER wurde von Sänger Morty Coyle und Keyboarder Jordan Summers formiert. Der Gruppenname ist übrigens einem Song von Stevie Wonder entlehnt. 2007 veröffentlichten die Kalifornier ihr Debütalbum ’All Day Sucker’, auf dem neben vielen anderen Musikern auch Susanna Hoffs (THE BANGLES) einen Gastbeitrag lieferte. Sie beteiligte sich bei dem Titel Rub It In’ Instead am Gesang.

Mit ’The Big Pretend’ kann seit Ende November 2008 das nächste Werk von ALL DAY SUCKER erstanden werden. An den Aufnahmen war übrigens Jordan Zevon, seines Zeichens Sohn von WARREN ZEVON, beteiligt. Er lieferte die Hintergrundgesänge und half bei der Produktion mit. Das ist gar nicht so überraschend, wenn man weiß, dass Zevon und einige Mitglieder von ALL DAY SUCKER sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei der Band THE iMPOSTERS kennen.

’The Big Pretend’ ist eine extrem vielseitige Scheibe, die sich zwischen Rock, Pop, Jazz, Rumba, Swing, Funk und Mariachisounds bewegt. Von fetzigen Rocksongs über gezähmte Pop-Rock-Stücke und nette Popnummern, bis hin zu erfreulich unkitschigen Balladen wird alles geboten. Die Tempi der Tunes sind abwechslungsreich gehalten und tragen damit den verschiedenen Einflüssen, denen sie unterliegen, Rechnung.

Jordan Summers, der 12 der 13 Stücke alleine komponierte, sowie Mott Smith, der ihn beim Schreiben der Melodie von Land Of Canyons unterstützte, und Morty Coyle, von dem alle Texte stammen, zeigen mit dem Material auf ’The Big Pretend’ ihr großes Talent für wirklich sehr eingängige und vielschichtige Klangkreationen, aber auch für interessante Geschichten. Die musikalischen Fähigkeiten der Band und von allen weiteren an dieser Einspielung Mitwirkenden stehen außerhalb jeden Zweifels. Produzent Noah Shain sorgte dafür, dass jedes der hier zu entdeckenden Details auch die Ohren der Hörer erreicht.

Zum Reinschnuppern seien Life In The Passing Lane (flotter und eingängiger Rocker), Santa Ana (ruhiger, entspannter, eingängiger und interessanter Rocker), Land Od Canyons (fetziger, eingängiger und schneller Rocker mit teilweise zappaeskem Gesang und Jazznote durch leicht schrägen Gebläseeinsatz), Beverly Park (Popballade mit Jazzanstrich, die an SAILOR erinnert), City Of Angels (flotter, eingängiger und locker-flockiger Rocker), Riddles And Rain (fröhliche und sehr eingängige Popballade) und The Man (funkige Popnummer mit Jazzappeal) etwaigen Interessenten ans Herz gelegt.

Michael Koenig, 25.02.2009

 

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