Allen/Lande

The Revenge


CD-Review

Reviewdatum: 22.09.2007
Jahr: 2007

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Redakteur(e):

Martin Schneider


The revenge, Frontiers Records, 2007
Jorn Lande Lead Vocals
Russel Allen Lead Vocals
Magnus Karlsson Guitars, Bass & Keyboards
Jaime Salazar Drums
Produziert von: Magnus Karlsson Länge: 63 Min 33 Sek Medium: CD
1. The Revenge7. Her spell
2. Obsessed8. Gone too far
3. Victory9. Wake up call
4. Master of sorrow10. Under the waves
5. Will you follow11. Who can you trust
6. Just a dream12. When time doesn't heal

Vor zwei Jahren zogen Jorn Lande (mittlerweile Ex-MASTERPLAN) und Russel Allen (immer noch SYMPHONY X) gemeinsam mit der PLANET ALLIENCE-Crew in die Schlacht und lieferten mit "The battle" ein mitreißendes Debüt-Album ab. Was kaum jemand zu hoffen wagte ist nun eingetreten: Die 'All Star'-Truppe rauft sich erneut zusammen und tritt nun mit "The revenge" unter dem Arm erneut an.

Wer auf "The battle" oder das ähnlich gepolte PLACE VENDOME-Debüt steht, der wird auch an "The revenge" seine helle Freude haben. Allen und Lande vereinen erneut die Vorzüge zweier musikalischer Welten.

Sie haben ein enormes Gespür für griffige Hooklines und Melodien, was eigentlich im Melodic Rock das A und O sein sollte, aber heute kaum noch in dieser Qualität anzutreffen ist. Dazu kommt die gesunde Härte des Power Metal.

Das alleine macht ALLEN - LANDE noch nicht zu einem Aushängeschild des Melodic Metal, denn auch in diesem Genre herrscht wahrlich kein Mangel an Bands und Veröffentlichungen.

Der skandinavisch-amerikanische Kreativzusammenschluss ist den meisten Mitbewerbern einfach einen Schritt voraus. Das Songwriting ist ausgereift, originell und anspruchsvoll, vor allem aber umschifft man die gängigsten Klischees. So blöd es klingen mag, "The revenge" steht für erwachsenen Melodic Metal.

Da darf dann auch schon eine Ballade wie When time doesn't heal auftauchen, die auch JOURNEY zu Ehren gereicht hätte, zumal ALLEN - LANDE ansonsten recht kernig losrocken und sich ein ums andere Mal als würdiger RAINBOW-Nachfolger ins Gespräch bringen.

Her spell, Just a dream oder Victory bilden dann nur die Speerspitze einer Ansammlung überaus ansprechender Songs, die zusammen ein in sich stimmiges und überzeugendes Album ergeben. Mehr Kaufargumente sollten nun eigentlich nicht mehr nötig sein.

Martin Schneider, ( Impressum, Artikelliste), 22.09.2007

 

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