Amoral

Show Your Colors

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 18.06.2009
Jahr: 2009
Stil: Heavy Metal

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Redakteur(e):

Kay Markschies


Amoral
Show Your Colors, Spinefarm Records, 2009
Ari KoivunenVocals
Pekka JohanssonBass
Ben VaronGuitar
Silver OtsGuitar
Juhana KarlssonDrums
Produziert von: n.a. Länge: 44 Min 50 Sek Medium: CD
01. Random Words07. Song For The Stubborn
02. Release08. Vivid
03. A Shade Of Gray09. Gave Up Easy
04. Year Of The Suckerpunch10. Last October
05. Perfection Design11. Exit
06. Sex N' Satan

Langjährige Fans der Metalband AMORAL werden nicht schlecht gestaunt haben, als sie erste Soundschnipsel der vierten Platte, die den farbigen Namen "Show Your Colors" trägt, gehört haben.
Die Finnen, die in der Vergangenheit für waschechten Death Metal bekannt waren und sich im letzten Jahr zwangsweise von Sänger Niko Kalliojärvi trennen mussten, schnappten sich den finnischen "Idol"-Gewinner Ari Koivunen und vollzogen eine musikalische Trendwende, wie ich sie das letzte Mal bei HELLOWEENs CD "Chameleon" erlebt habe.

Den Stil von AMORAL auf "Show Your Colors" eindeutig zu charakerisieren fällt schwer. Das liegt zum einen daran, dass die Band sich zum Teil noch Resthärten aus der Deathmetal-Zeit bewahren konnte (A Shade Of Gray).
Ansonsten herrschen in den Songs mal Power Metal-Elemente vor, mal wird purer Hardrock oder Melodic Metal angeboten.
Ich habe dieses Sammelsurium an verschiedenen Sounds mal in die "Heavy Metal"-Schublade eingeordnet.

Wer die vergangenen drei Releases von AMORAL bereits kennt, der weiß, dass das Quintett technisch gesehen stets hundertprozentige Arbeit abliefert. Da reiht sich Ari Koivunen mit seiner zurecht gut benoteten Stimme qualitativ nahtlos ein.
Insgesamt ist AMORAL trotz aller Wirrungen wieder ein gutes Metal-Album gelungen.

Ob die Finnen mit ihrem stilistischen Wechsel einen Schritt nach vorne bei den Fans gemacht oder diese eher vergrätzt haben, wird die Zukunft zeigen. HELLOWEEN sind jedenfalls damals mit ihrem musikalischen Stilwechsel kläglich gescheitert.
Ich werde nicht ganz die Befürchtung los, dass dieser Wechsel bei AMORAL auch allein in der Verpflichtung von Sänger Koivunen begründet sein könnte.
Da kann man nur warnen. Wir wissen schließlich alle, wie lange der Erfolg der sogenannten Superstarts anhielt.

Kay Markschies, 17.06.2009

 

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