Andy James

In The Wake Of Chaos

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 30.07.2007
Jahr: 2007

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Andy James Homepage



Redakteur(e):

Kay Markschies


In The Wake Of Chaos, Grooveyard Records, 2007
Andy James Guitar, Bass, Keyboards & Drum Programming
Produziert von: Andy James & Rob Baldock Länge: 62 Min 09 Sek Medium: CD
1. In The Wake Of Chaos7. Lost Without You
2. Broken Ballerina8. Octavia
3. Shine On Through9. Chaos Theory
4. Devils Day10. Against The Gods
5. Tapt11. Gates Of Heaven
6. Revelation

So langsam mutiere ich hier bei HoR zum Instrumental-Experten... Ist das Absicht, Frank? ;-)

Bei der Scheibe von Andy James haben wir es diesmal mit der Gattung der Gitarren-Instrumentalisten zu tun. Für Leser, die Werke von TONY MACALPINE, JASON BECKER, YNGWIE MALMSTEEN, PAUL GILBERT, JOE SATRIANI, STEVE VAI usw. ihr Eigen nennen können, lohnt sich also die weitere Lektüre dieses Artikels.

Wer zuletzt einen Teil meiner HoM-Artikel gelesen hat, der weiß, dass ich in der letzten Zeit doch an der einen oder anderen Band mit ausgeprägten Instrumental-Parts herumgenölt habe, in denen langweilig und ziemlich uninspiriert alle nur erdenklichen Tonleitern rauf- und runtergespielt wurden. Andy James setzt sich hier wohltuend ein wenig von dieser breiten Masse ab und versucht in der Regel, seine Lead-Gitarre in den "Strophen" an normale Gesangslinien anzulehnen. Das führt dazu, dass man sich die Platte relativ entspannt anhören kann, ohne durch ständigen Solo-Overkill genervt zu werden.

Auffällig ist auch, dass Andy seinen Longplayer komplett alleine eingespielt hat. Bei den Wörtern "Drum programming" in den Credits kam es bei mir allerdings zu dem unter "Rockern" üblichen Beißreflex. Völlig zu unrecht, wie ich beim ersten Hören des Albums feststellen musste. Andy James hat anscheinend nicht nur gutes Geld in eine Drummachine investiert, auch das, was er in die Kiste programmiert hat, ist von allererster Güte und übertrifft manches, was bei anderen Bands durch einen regulären Trommler erledigt wird.

Ansonsten ist die Produktion gut und der Sound zeitgemäß, die Kompositionen ansprechend und abwechslungsreich. Stücke mit harten Metallriffs und entspannte Songs mit Akustikgitarreneinsatz wechseln sich dabei in einem guten Verhältnis ab.

Dennoch stellt sich zum Schluss - wie immer - die Frage nach der Zielgruppe für diese CD. Fans der oben genannten Gitarristen können praktisch blind zugreifen, ebenso generelle Anhänger dieser Musikgattung. "In The Wake Of Chaos" kann ich aber auch denen empfehlen, die erst den Einstieg in die Musik der Gitarreninstrumentalisten oder in die Instrumental-Musik generell machen wollen, denn Andy James Musik ist - im wirklich positiven Sinne - als gut verdaulich zu bezeichnen.

Kay Markschies, 30.07.2007

 

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