Andy West

Rama 1

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 07.10.2002
Jahr: 2002

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Andy West
Rama 1, Magna Carta, 2002
Andy WestBass, Guitar, Keyboards, Synthesizers
RAMA 1:
Rod MorgensteinDrums
Jonathan MoverDrums
Mike PortnoyDrums
Toshi IsedaGuitars
Mike KeneallyGuitars, Vocals, Keyboards, Synthesizers
Jens JohanssonKeyboards, Synthesizers
T. LavitzKeyboards, Synthesizers
Kit WatkinsKeyboards, Synthesizers
Produziert von: Andy West & Mike Keneally Länge: 41 Min 11 Sek Medium: CD
1. Mad march6. Memento mori
2. Meetings7. Qubit
3. Herd instinct8. Gouvernment
4. Bloomsday9. Resonate
5. Old meat frame

Rama macht das Frühstück gut...
So ging doch der Werbeslogan damals, oder zumindest so ähnlich. Auch wenn ich wirklich nichts gegen ein gutes 'British Breakfast' habe, und auch ein skandinavisches Frühstücksbüffet mit viel Fisch zu schätzen weiß, und damit sicherlich über einen nicht gerade massenkompatiblen Geschmack verfüge, ANDY WEST WITH RAMA kann ich nur bedingt zu früher Morgenstunde weiterempfehlen.

Was der ehemalige DIXIE DREGS-Basser und seine namhaften Mitstreiter einem mit "Rama 1" auftischen, ist mehr als schwerverdaulich, wenn nicht sogar für einen Großteil der rockbegeisterten Musikhörer schlichtweg ungenießbar.

Starke vierzig Minuten lang zelebrieren unter anderem Mike Portnoy (DREAM THEATER), Rod Morgenstein (DIXIE DREGS), Jonathan Mover (GTR), Mike Keneally (Frank Zappa), Jens Johansson (STRATOVARIUS, SILVER MOUNTAIN, Yngwie J. Malmsteen) und eben Andy West, von einem Song abgesehen, experimentelle, instrumentale Musik, die mehr mit Jazz-Rock und Fusion zu tun hat, denn mit Rock.

"Rama 1" ist ein typisches Album von Musiker für Musiker, und für Nichtmusiker auf Dauer eher nervenaufreibend und -tötend, denn aufregend oder spannend. Natürlich kann man den mitwirkenden Künstlern ob ihrer technischen Versiertheit nicht an den Karren fahren. Zudem war bei der von Andy West gewählten Vorgehensweise auch überhaupt kein anderes Ergebnis zu erwarten.
West komponierte die Grundstrukturen und ließ dann seinen Kollegen freie Hand, was sie damit anstellen wollten. Der kleinste gemeinsame Nenner ist in solchen Fällen dann eben in den meisten Fällen Fusion.

Mir persönlich ist "Rama 1" schlicht und ergreifend zu wirr und zu wenig eingängig ausgefallen. Hin und wieder die eine oder andere griffige Melodielinie mehr hätte dem Projekt sicher nicht geschadet und hätte vielleicht dazu führen können, dass dieses Album auch breitere Hörerschichten anspricht.

Andy West hat übrigens bereits "Rama 2", "Rama 3".... und so weiter angekündigt, die er nach dem selben Strickmuster, aber mit anderen Mitmusikern angehen möchte.
Im Moment bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob man das eventuell als Drohung auffassen kann...

Martin Schneider , 07.10.2002

 

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