Angtoria

Unofficial Demo


CD-Review

Reviewdatum: 24.11.2004
Jahr: 2004

Links:

Angtoria Homepage



Redakteur(e):

Martin Schneider


Angtoria
Unofficial Demo, Eigenproduktion, 2004
Sarah Jezebel DevaVocals
Chris RehnGuitars, Bass, Drums, Keyboards
Tommy RehnGuitars, Bass, Drums, Keyboards
Produziert von: Chris & Tommy Rehn Länge: 21 Min 50 Sek Medium: CD
1. Six feet under's not deep enough4. Deity of disgust
2. Confide in me5. A child that walks in the path of a man
3. Suicide on my mind

ANGTORIA! - Lasst euch diesen Namen genüsslich auf der Zunge zergehen und merkt ihn euch. Was die Band hier in Form eines inoffiziellen Demos, das fünf Songs umfasst, unter das Pressevolk geworfen haben, ist schlichtweg der Hammer!

Hinter ANGTORIA verbirgt sich als Sänger- und Texterin das Vier-Oktaven-Stimmwunder Sarah Jezebel Deva, die in der Vergangenheit durch ihre Engagements bei CRADLE OF FILTH, THERION und MORTIIS auf sich aufmerksam machen konnte. Für die musikalische Umsetzung zeichnen die beiden Schweden Chris und Tommy Rehn verantwortlich, die Insider vielleicht noch von ihren Bands ABYSSOS oder MOAHNI MOAHNA her kennen.

ANGTORIA, das ist die Liebesheirat orchestraler, klassisch inspirierter Musik und Heavy Metal. Wer jetzt ganz spontan an Bands wie NIGHTWISH, WITHIN TEMPTATION oder XANDRIA denkt, liegt nicht völlig daneben. ANGTORIA sprechen definitiv die gleiche Zielgruppe an, und der momentane Erfolg dieser Bands könnte auch durchaus die Tür in den Musikzirkus für ANGTORIA sperrangelweit aufstoßen.

ANGTORIA sind allerdings keinesfalls ein billiger Abklatsch sondern eine ernstzunehmende Alternative mit beeindruckendem, eigenem Profil. Dies ist gekennzeichnet durch eine stärkere Gewichtung des klassischen, orchestralen Aspektes, ohne die Bodenständigkeit der Rockmusik vollständig aufzugeben, vermehrten Pathos und Theatralik in den Gesangslinien und einer ausladenden, mächtigen Atmosphäre, die an Musical- oder Opernproduktionen erinnert.

Gleichzeitig sind die Kompositionen doch recht eingängig gehalten und ein ums andere Mal drängt sich LANA LANE als weitere Referenzband auf.

Lange Rede, kurzer Sinn. ANGTORIA scharren schon kräftig mit den Hufen und haben das Potential und die Klasse um ganz groß rauszukommen. Fehlt nur noch die richtige Plattenfirma, die ANGTORIA für sich entdecken und ihnen die Möglichkeit gibt mit einem kompletten Album die Herzen der Hörer im Rock-, Metal, Gothic- und Progressiv-Sektor für sich im Sturm zu erobern.

Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, bis diese Band endlich richtig durchstartet. Bis dahin hab ich euch diese inoffizielle Demo-CD voraus. Ihr könnt euch allerdings einen Vorgeschmack auf der offiziellen Homepage der Band verschaffen.

Martin Schneider, (Impressum, Artikelliste), 24.11.2004

 

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