Anti Depressive Delivery

Feel.Melt.Release.Escape

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 12.03.2005
Jahr: 2004

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Anti-Depressive Delivery
Feel. Melt. Release. Escape, The Laser's Edge, 2004
Pete BeckVocals
Christian BroholtGuitars, Banjo
Tom Welhaven WahlBass, Guitars
Terje KrabolDrums, Percussions
Haakon-Marius PettersenHammond, Rhodes, Piano, Mellotron, Synthesizers
Gäste:
Monika EdvardsenVocals
Produziert von: Stein 'Evil' Bratland Länge: 59 Min 38 Sek Medium: CD
1. End of days6. Feel, melt, release, escape
2. Coward7. 0
3. Voyage of no brain discovery8. The Anti-Depressive Delivery
4. Path of sorrow9. Bones and money
5. Penny is a slut machine

Da tauchten doch neulich am Stammtisch für in die Siebziger Jahre zeitreisende Progressiv-Rocker ein paar neue Gesichter auf und setzten sich selbstbewusst und ohne mit der Wimper zu zucken zu den Jungs von SPOCK'S BEARD und den FLOWER KINGS.
Sie stellten sich kurz als ANTI-DEPRESSIVE DELIVERY aus Norwegen vor und schon ging es los mit der Fachsimpelei.

Gemeinsame Themen hatte man schnell und zuhauf gefunden. Die ehrfurchtsvolle Huldigung alter Helden wie GENESIS, GENTLE GIANT oder BEGGAR'S OPERA, die gemeinsame Vorliebe für die Verwendung analogen Equipments und natürlich der verbindende künstlerische Ansatz, die progressiven Klänge der frühen Siebziger auch in der Gegenwart am Leben zu erhalten.

Man verstand sich prima, denn die Gemeinsamkeiten überwogen die Unterschiede bei weitem und doch steckte man gegenseitig seine Schwerpunkte ab.
SPOCK'S BEARD bestanden natürlich auf ihre unvergleichlichen Ohrwurmmelodien und die FLOWER KINGS beharrten auf ihre Verspieltheit und Zuneigung zum Jazz.
'Alles kein Problem', meinten die Jungs von ANTI-DEPRESSIVE DELIVERY, 'zieht ihr nur euer Ding wie gehabt durch. Wir kommen uns da überhaupt nicht ins Gehege, denn wir legen vor allem Wert auf harte Gitarren und eine etwas aggressivere, vertrackte Marschrichtung.'
'DREAM THEATER auf dem Siebziger-Trip?', fragte einer der Anwesenden. So ganz passte ANTI-DEPRESSIVE DELIVERY der Vergleich nicht. Das war ihnen deutlich anzumerken.
'Nur, wenn man Siebziger ganz fett schreibt! Eher schon, wenn es uns gelingen würde, IRON BUTTERFLY in die Gegenwart zu zerren', warf einer der Norweger ein.

Sie saßen noch lange an diesem Abend zusammen und philosophierten über The gates of delirium, "Selling England by the pound" und "The magician's birthday". Da hatten sich Brüder im Geiste gesucht und gefunden und man war sich sicher, dass man schon bald wieder zusammentreffen würde um sich über die gute alte Zeit auszutauschen.

Martin Schneider, 12.03.2005

 

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