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Breakfast At Biarritz

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 05.12.2001
Jahr: 2001

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Arena
Breakfast At Biarritz (Live), Verglas Music, 2001
Rob Sowden Vocals
John Mitchell Guitar
Clive Nolan Keyboards
Ian Salmon Bass
Mick Pointer Drums
Produziert von: John Mitchell Länge: 84 Min 27 Sek Medium: CD
1. Moviedrome8. A State Of Grace
2. Crack In The Ice9. Enemy Without
3. Double Vision10. Crying For Help VII
4. Midas Vision11. Chosen
5. Serenity12. Elea
6. The Butterfly Man13. Friday's Dream
7. The Hanging Tree

Schön, dass es ARENA gibt.
Wenn man bedenkt, dass MARILLION seit "Clutching at straws" nur noch in Ausnahmefällen für Fans der ersten Stunde genießbare Alben veröffentlichen, wenn man bedenkt, dass auch bei den extravaganten Veröffentlichungen von FISH einem bisweilen die Gräten im Hals stecken bleiben, und PENDRAGON, ein weiteres Standbein des Workaholics Cliff Nolan nur noch sporadisch mit neuen Veröffentlichungen aufwarten, dann weiß man es wirklich zu schätzen, dass ARENA die Fahne des gepflegten Neo-Prog hochhalten.
Wie keine andere Band im Progressiv-Bereich veröffentlichen ARENA in schöner Regelmässigkeit Alben, dazu noch auf einem schwindelerregend hohen Qualitätsniveau, dass man es kaum glauben mag.

"Breakfast at Biarritz" ist nach "Welcome to the stage" von 1997, das nunmehr zweite Livealbum in der sechsjährigen Bandgeschichte.
Aber von wegen Biarritz! Dieses Album wurde am 17. Oktober 2000 im legendären Paradiso in Amsterdem, im Rahmen der Immortal-Tour mitgeschnitten und bietet erfreulicherweise, von Midas vision abgesehen, keinerlei Überschneidungen mit "Welcome to the stage".

Der Schwerpunkt liegt erwartungsgemäß auf den beiden letzten Studioalben "Immortal" und "The visitor", wobei letzteres etwas überraschend sogar mit mehr Stücken vertreten ist.
Doch was soll die Erbsenzählerei bei einer Band wie ARENA, die ihre Setlist im Prinzip Abend für Abend auswürfeln kann, weil kaum ein Song dem anderen nachsteht. Wozu braucht man noch Tears in the rain, wenn man schon The hanging tree, Crying for help VII, Chosen oder Friday's dream bekommt?

"Breakfast at Biarritz" überzeugt von der ersten Minute an und kann die Spannung problemlos über die knapp anderthalbstündige Spielzeit aufrecht erhalten.
Dem Neueinsteiger bietet sich ein guter, recht repräsentativer Überblick über das bisherige Schaffen der Band, wobei ich jedem Prog-Frischling empfehlen würde den 18-minütigen, doch etwas sperrigen Opener Moviedrome beim ersten Hördurchgang zu überspringen.

Beinharte ARENA-Fans dürften die CD längst schon ihr Eigen nennen, doch sollte es an einer letzten Entscheidungshilfe noch fehlen: Das Album enthält zusätzlich eine 30-minütige Videodokumentation mit weiterem Livematerial und Interviews, die ursprünglich fürs französische Fernsehen produziert wurde.

Und bevor ich noch länger Eulen nach Athen trage: "Breakfast at Biarritz" gehört, genau wie jedes andere ARENA-Album bisher, in jede halbwegs seriöse Sammlung anspruchsvoller Rockmusik.
Schön, dass es ARENA gibt.

Martin Schneider, 05.12.2001

 

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