Arilyn

Tomorrow Never Comes

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 07.02.2004
Jahr: 2003

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Redakteur(e):

Joachim Domrath


Arilyn
Tomorrow Never Comes, QuiXote Music, 2003
Christian Külbs Lead Vocals, Bass
Christof Doll Drums
Jürgen Moßgraber Keyboards
Jürgen Kaletta Guitars
Kathrin Sobetzko Backing Vocals (State Of Desperations & Tomorrow Never Comes)
Christian Herzberger Strings (Tomorrow Never Comes)
Produziert von: Christian Külbs & Christof Doll Länge: 63 Min 45 Sek Medium: CD
1. Alpha8. Nameless
2. New World9. Return
3. Far Away10. Rescue Me
4. Foreign Shores11. Reach You
5. Nightmare12. Mindeater
6. Adventurer13. Tomorrow Never Comes
7. State Of Desperation

"Tomorrow Never Comes" ist das erste Album der relativ jungen deutschen Band ARILYN.

Nach dem kurzen intrumentalen Intro Alpha startet New World in die musikalische Welt des Melodic Rock. Gitarre und Keyboards bestimmen den sehr melodiösen Song, der letzlich von Christian Külbs sonorer Stimme getragen wird. Die Keyboard Arrangements erinnern ein wenig an BEGGARS OPERA.
Solider melodiöser ArtRock ertönt auch auf dem nachfolgenden Far Away. Diesmal bestimmt Drummer Christof Doll mit seinem druckvollen Spiel das musikalische Geschehen.

Foreign Shores beginnt anschließend recht zurückhaltend, erweist sich im weiteren Verlauf aber als starker Bombast-Rocker mit aggressiven Gitarrenläufen und voluminösen aber keinesfalls überfrachtet wirkenden Keyboards. Sehr schön ist der Break in der Songmitte. Das erinnert mich ein wenig an GENESIS zu ihren Anfangszeiten.
Richtig heftig werden ARILYN auf Nightmare. Na ja, der Titel sagt ja auch alles. Der Heavy-Melodic-Rocker könnte auch aus dem BLUE ÖYSTER CULT Songfundus stammen. Nicht von schlechten Eltern.
PINK FLOYD Fans werden bei State Of Desperation und Reach You gut bedient. Zwei sanfte Art-Rocker mit typischem FLOYD-Gitarrensound und schönem Sphärenklang.

Das Beste hat sich die Band bis zum Schluss aufgehoben. Der Titelsong Tomorrow Never Comes ist ein interessanter Mix aus Classic-, Art- und Prog Rock.
Vor allem ist es eine sehr eindringliche Ballade, die in den Ohren haften bleibt.
Der Song startet besinnlich, sozusagen in bester MOODY BLUES Tradition, um dann in ein bombastisches Finale zu münden. Und die letzten 10 Sekunden sind nicht ohne Witz.

ARILYNs Debüt "Tomorrow Never Comes" ist eine sehr solide Mischung aus Melodic-, Prog- und Artrock. Die musikalischen Arrangements sind gut. Die Keyboard Arrangements sind zudem äußerst schmalzfrei und lassen den anderen Instrumenten jederzeit genügend Freiraum.
Es gibt sie also, die guten neuen deutschen Bands. Man muß nur genau hinhören und sich nicht immer nur mit dem Chartsmist begnügen.

Joachim Domrath, 07.02.2004

 

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