Armistice

Roots Of Evil


CD-Review

Reviewdatum: 29.12.2005
Jahr: 2005

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Armistice
Roots of evil, Bad Land Records/Point Music, 2005
Stefan FischerGuitars, Vocals
Manfred HockaufGuitars
Liz WeichmannBass
Stefan PasterDrums
Produzent: Manfred Hockauf Länge: 39 Min 40 Sek Medium: CD
1. ChildSoldier6. Leaving the battlefield
2. Rabies7. Doggy style
3. Berserk8. Return of the agressor
4. Nail me to the crossBonus: Video clips
5. Trail of fear

Zwei Jahre liegen zwischen der Aufnahme und der Veröffentlichung von "Roots of evil", die für ARMISTICE sicher mit einer Menge 'Klinken putzen' bei möglichen Plattenfirmen angefüllt waren. Gelandet ist die Band nun beim Undergroundlabel Bad Land Records aus Grafing.

So wirklich verwunderlich ist das aber nicht. Ja, würden ARMISTICE in der heutigen Zeit Metalcore spielen, dann wäre das alles natürlich viel einfacher, aber die Münchner müssen ja unbedingt Thrash der alten Schule herunterzocken.

Das allerdings machen sie auf recht ansprechende Weise. Dabei setzen ARMISTICE weniger auf blindwütiges High-Speed-Geknüppel der SLAYER-Kathegorie, als vielmehr auf einen mörderischen Groove, der sich wie ein roter Faden durch die Kompositionen zieht. Das eine oder andere Break sorgt dafür, dass die headbangende Meute nicht in einen tranceähnlichen Zustand verfällt und durchaus melodische Gitarrenleads runden das stilistische Konzept ab.

Erwähnung verdient auch noch der überraschend große Abwechslungsreichtum des Albums in einem doch eher stilistisch limitierten Genre, so dass "Roots of evil" insgesamt ordentlich gemachten Bay Area-Thrash aus der Munic-Area bietet, der besonders bei Anhängern früher TESTAMENT für einen Satz heißer Ohren sorgen dürfte.

Martin Schneider, ( Artikelliste), 29.12.2005

 

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