Ashes Of Ares

Emperors And Fools

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 07.01.2022
Jahr: 2022
Stil: Power Metal
Spiellänge: 60:26
Produzent: Ashes Of Ares

Links:

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Plattenfirma: Rock Of Angels Records

Promotion: Gordeon Music


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Iced Earth

Tim "Ripper" Owens

Judas Priest

Yngwie Malmsteen

Sacred Reich

Titel
01. A City in Decay (Intro)
02. I Am the Night
03. Our Last Sunrise
04. Primed
05. Where God Fears To Go
06. Emperors And Fools
 
07. By My Blade
08. What Tomorrow Will Bring
09. The Iron Throne
10. Gone
11. Throne Of Iniquity
12. Monster's Lament
Musiker Instrument
Matt Barlow Gesang
Freddie Vidales Gitarre & Bass
Gastmusiker:
Van Williams Schlagzeug
Jonah Weingarten Keyboards
Whey Arnett Gitarre ("The Iron Throne")
Tim „Ripper“ Owens Gesang ("Monster’s Lament")
Brian Trainor Keyboards ("Monster’s Lament")
Charlie Mark Gitarre ("The Iron Throne")
Bill Hudson Gitarre ("Monster’s Lament")

Neun Jahre nach der Gründung von ASHES OF ARES kehren Matt Barlow und Freddie Vidales mit ihrem mittlerweile dritten Full-Length-Album "Emperors And Fools" zurück. Die beiden früheren ICED EARTH-Musiker haben mit dem Kreativ-Prozess bereits kurz nach dem Vorgänger “Well Of Souls“ begonnen, so dass das Material für das neue Album stimmungstechnisch an die Dunkelheit und Aggression des Vorgängers anknüpft und diese stellenweise auf ein neues Level hebt. Wie schon bei den ersten beiden Scheiben, ist auch die neue Veröffentlichung eine echte Zusammenarbeit zwischen den beiden Musikern, die ihre individuellen Ideen einbringen konnten, die sich nach und nach im Team zu den insgesamt elf Songs und einem Intro entwickelten, die auf "Emperors And Fools" zu hören sind.

Dabei ist das Material natürlich erneut von der gemeinsamen musikalischen DNA durchzogen, die Barlow und Vidales zusammengeführt hat und verbindet – und das ist eben ihre Zeit bei ICED EARTH. Ergo klingt das Ganze bei ASHES OF ARES natürlich verdammt nach der früheren Band, was zu einem Großteil natürlich an dem sehr prägnanten und einzigartigen Gesang von Barlow liegt. Diese Stimme erkennt man sofort heraus und sie war eben auch prägend für die Erfolg von ICED EARTH. Und auch ASHES OF ARES sind immer dann am besten, wenn Barlow diese Gänsehaut-Momente mit seiner prächtigen Stimme erzeugt und dadurch die Melodien einen Zauber entfalten, der den Hörer entweder ekstatisch dazu mitsingen oder voller Ergriffenheit dankbar auf die Knie fallen lässt.

Bild zur Verfügung gestellt von Rock Of Angels

Besonders dazu angetan wären auf “Emperors And Fools“ der Opener I Am The Night, die hymnischen aber zugleich auch aggressiven Where God Fears To Go, What Tomorrow Will Bring, The Iron Throne, die sehr starke erste Single By My Blade oder aber die episch-melodiösen Songs Emperors And Fools sowie Gone. Bei dem abschließenden, elfminütigen Epos Monster’s Lament kommen dann die Metal-Fans in den Genuss des Duetts der beiden früheren ICED EARTH-Fronter Barlow und Tim „Ripper“ Owens (Ex-JUDAS PRIEST, -Yngwie Malmsteen). Auch wenn dazwischen immer mal wieder etwas durchschnittlichere Songs enthalten sind, so hat der geneigte Headbanger hier eine ganze Menge musikalischen Stoff, an dem er sich erfreuen kann.

Der Sound und das Riffing auf der Scheibe sind extrem heavy und mit einem epischen Anstrich verziert, der natürlich auch wieder stark von der gemeinsamen Zeit bei ICED EARTH beeinflusst ist. Allerdings hört man hier keine IRON MAIDEN-Einflüsse, die ja insbesondere den frühen Sound der Ex-Band prägten. Vielmehr ist die klangliche Ausrichtung zum einen moderner und sehr Riff-betont, was den Fans sicherlich auch sehr gut gefallen dürfte. Ebenso wie die zahlreichen Gastmusiker, zu denen unter anderem Whey Arnett von SACRED REICH gehört. Hinzu kommt noch das schicke Artwork, das aus der Feder von Kamil Pietruczynik stammt und ein wirklich gelungenes Album stilsicher abrundet.

 

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