Astral Doors

Requiem Of Time

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 13.01.2010
Jahr: 2010
Stil: Heavy Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Astral Doors
Requiem Of Time, Metalville, 2010
Patrik JohanssonGesang
Martin HaglundGitarre
Joachim NordlundGitarre
Joakim RobergOrgel
Mika ItärantaBass
Johan LindstedtSchlagzeug
Produziert von: Martin Haglund Länge: 59 Min 01 Sek Medium: CD
01. Testament Of Rock08. Anthem Of The Dark
02. Power And The Glory09. Metal DJ
03. Rainbow Warrior10. Fire And Flame
04. Call Of The Wild11. Greenfield Of Life
05. St. Peter’s Cross12. The Healer
06. So Many Day So Many Nights13. Evil Spirits Fly
07. Blood River14. When Darkness Comes

Mit ihrem neuesten Werk haben sich die Schweden von ASTRAL DOORS für ihre Verhältnisse viel Zeit gelassen. Drei Jahre sind seit dem letzten Werk “New Revelation“ vergangen. Die ersten vier Alben waren jeweils im Jahresrhythmus rausgekommen.

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger kommt “Requiem Of Time“ wieder etwas basischer daher. Hatten ASTRAL DOORS auf “New Revelaton“ die beiden Gitarren etwas zurückgefahren, um den Keyboards ein wenig mehr Platz einzuräumen, wird dies nun wieder rückgängig gemacht. Dadurch erscheint der Gesamtsound wieder etwas brachialer, aber dann doch nicht ganz so hart wie es beim Debüt “Of Father And Son“, “Evil Is Forever“ und “Astralism“ der Fall war.

Der Musik von ASTRAL DOORS tut diese Rückbesinnung nur gut. Die Gitarren-Wände stehen wieder wie die Chinesische Mauer, werden dabei unterstützt durch die etwas dezenteren Keyboards und die unverwechselbare Stimme von Patrik Johansson ist sowieso das Trademark der Band.

Dabei bleiben ASTRAL DOORS ihrem Stil treu: die Gitarren sind immer noch sehr heavy und kennen keine akustischen Breaks, die Keyboards klingen meist nach einer Hammond B-3-Orgel, Bass und Schlagzeug legen das treibende Fundament, über dem Johansson dann seine raue, kehlige und einzigartige Stimme erklingen lässt.

Auf “Requiem Of Time“ reiht sich wieder ein Neckbreaker an den Nächsten und im Gegensatz zu vielen anderen Bands gehen dabei nie die Melodien verloren. Das beginnt schon beim passend betitelten Testament Of Rock und zieht sich durch die gesamten 14 Tracks des Albums. Was kaum verwundern kann, denn was anderes könnte sich sonst hinter Titeln wie Power And Glory, Rainbow Warrior oder aber Call Of The Wild verstecken? Und selbst so lyrisch betitelte Stücke wie Greenfield Of Life kommen ohne Double-Bass-Einlagen nicht aus. Einzig das abschließende When Darkness Comes kommt mit einigen ruhigeren Passagen daher.

Denn wenn es so etwas wie den wahren Heavy Metal gibt, dann kommen ihm ASTRAL DOORS aus Schweden momentan sicherlich am Nächsten (Sorry Manowar, aber diese Schweden haben es im Gegenzug zu Euch abgehalfterten Amis echt noch drauf). Im klassischen Stil von BLACK SABBATH, DIO, DEEP PURPLE oder RAINBOW wird hier modern gerockt, was das Zeug und die Nackenmuskeln hergeben.

ASTRAL DOORS gönnen sich und dem Hörer keine Verschnaufpause und offenbaren dabei auch keine Schwäche. Dabei ist das neue Werk eine perfekte Mischung aus den ersten drei Alben und dem direkten Vorgänger “New Revelation“. Und so ist “Requiem Of Time“ definitiv kein Abgesang sondern ein Fanal für eine glorreiche Zeit des Heavy Metal.

Marc Langels, 12.01.2010

 

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