Atoms And Void

And Nothing Else


CD-Review

Reviewdatum: 03.09.2016
Jahr: 2016
Stil: Dark Rock, Post Rock

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Atoms And Void
And Nothing Else, Arctic Rodeo Recordings/Broken Silence, 2016
Arlie John CarstensVocals, Guitar
Eric Michael FisherProgramming
Nate MendelBass
Gabe CarterGuitar
Jay ClarkeProgramming
Cory MurchyBass
Morgan HendersonBass
Rosie ThomasVocals
Eric AkreDrums
Joel CuplinSaxophone
Griffin RodriguezGuitar
Jenna ConradVocals, Guitar
Lena SimonVocals
etc.
Produziert von: Atoms And Void & Toshi Kasai Länge: 47 Min 56 Sek Medium: CD
01. The Architect And The Atomizer07. Destroyed, The Sword Of Saint Michael
02. Lay Down Your Weapons08. Virginia, Long Exhale
03. Feathers From A Bird09. The Earth Countered
04. Waves Of Blood10. Lowercase Blues
05. For Sharon, With Love11. The Conductor
06. Golden Shivers12. This Departing Landscape

Das Anfang 2000 von Arlie John Carstens (wurde vor allem durch die TALK TALK-Longolayer “Spirit Of Eden” und “Laughing Stock” dahin gehend beeinflusst, selbst eigenständige Klänge kreieren zu wollen) gemeinsam mit Eric Michael Fisher zunächst als GHOST WARS gegründete (dann irgendwann umbenannte), in Seattle, sowie in Los Angeles angesiedelte, US-amerikanische Duo ATOMS AND VOID hat es schließlich doch noch unter die Platten veröffentlichenden Acts geschafft. Nach langwierigen und zeitraubenden Anstrengungen erschien das erste Album der beiden Freunde in diesem Frühling dann endlich. “And Nothing Else“ heißt es und konnte von uns zur Probe gehört werden.

Eines muss man Carstens und Fisher zugestehen. Sie machen es sich durch ihre vielfältigen musikalischen Interessen und den damit verbundenen Einflüssen selbst wahrlich nicht einfach. Immerhin haben die beiden sich die Aufgabe gestellt aus Post Rock, Dark Rock, Experimental Rock, Dark Folk, Post Punk, Ambient, Elektronik und Neoklassik etwas zu erschaffen, das sich im wahrsten Sinne des Wortes hören lassen kann. Und zwar mit Freude. Entsprechend groß ist der (bemerkenswert handverlesene) personelle und studiotechnische Aufwand, den sie im Rahmen dieser Produktion betreiben.

“And Nothing Else“ entfaltet nicht sofort seine ganze Wirkung. Es braucht schon ein paar Durchläufe mehr, um mit den Songs warm zu werden. Doch wer die nötige Geduld aufbringt, kann für sich in Anspruch nehmen, recht behalten zu haben, denn es gibt (zumindest stellenweise) eine Menge zu entdecken. Es ist düster, schräg, melancholisch, harmonisch, dynamisch, interessant und noch vieles mehr. Die Stücke wirken zwar längst nicht immer übermäßig inspiriert, bieten jedoch trotzdem etliche interessante Momente.

Michael Koenig, 14.08.2016

 

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