Barstool Logic

Beyond Logic

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 28.04.2002
Jahr: 2001

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Redakteur(e):

Joachim Domrath


Barstool Logic
Beyond Logic, Eigenvertrieb, 2001
Christopher Holmes Guitars, Vocals
Eric Orlando Lead Vocals, Guitars
Mark Kleppner Guitars, Keyboards, Vocals
Chris Saur Bass
Tucker Crawford Drums, Percussion, Vocals
Theresa Andersen Vocals (Track 2)
Caleb Guilotte Vocals (Tracks 5, 6 & 1), Keyboards (Tracks 3, 6 & 9)
Produziert von: Caleb Guilotte Länge: 42 Min 00 Sek Medium: CD
1. Ms. Lady Guitar Player (4:47)6. If I Could (3:35)
2. Slow Motion Superman (3:53)7. Jamie (5:01)
3. Jesus Freak (4:17)8. Cause You Can (4:08)
4. Long A Mile (4:42)9. Blue Swan (4:38)
5. Too High (4:31)10. Diggin' A Hole (2:56)

Wen schon immer die Logik eines vor sich hinstehenden Barhockers interessiert hat, sei herzlich willkommen.
Dazu muß man aber kein Psychostudium absolviert haben. Eine gentechnische Vorliebe für gute Rockmusik reicht allemal.

Die zu entschlüsselnde Doktorarbeit besteht aus 10 Kapiteln.
Kapitel 1, Ms. Lady Guitar Player hat schon jeden Gitarristen einmal mehr oder weniger beschäftigt. Seine hingebungsvolle Liebe zum wohlgeformten Saiteninstrument.
Legt Eure Gitarren beiseite und lauscht diesem exzellenten Rock-Sahnehäubchen. Der Refrain scheint für die Ewigkeit komponiert worden zu sein und Gitarren gibt es reichlich.

In Kapitel 2, Slow Motion Superman, erkennt sich wohl jeder wieder. Wer möchte nicht gern der große Held sein. In der Phantasie kein Problem, wohl aber im realen Leben. Und dieser Superman liebt den melodischen Rootsrock. Perfekter Satzgesang und fein abgestimmte akustische Gitarren erreichen das Gehör. Und das Gottseidank keineswegs in Zeitlupe.

Der Papst dürfte an Kapitel 3 Gefallen finden. Jesus Freak wird ihn zumindest textlich vor Begeisterung erzittern lassen. Ob er allerdings dem gelungenen Rootsrock-Ohrwurm etwas abgewinnen kann, mag ich bezweifeln. Nach dem Doobie Brothers mäßigen Einstieg folgen reichlich feinste Harmonien, die thematisch etwas an die PAT McGEE Band erinnern.

Kapitel 4 ist eine Ode an die Jogger der Gegenwart. Long A Mile spornt auch den müdesten Läufer zu neuen Höchstleistungen an. Ein perfekter Rocksong mit geilem Satzgesang und opulenten Gitarren-Spielereien. Rob Tognoni trifft auf Robben Ford und dieser auf Gary Rossington.

Too High klingt es auf Kapitel 5. Eine mittelschnelle Ballade die ein wenig an die legendären Hasch-Zeiten von Jefferson Starship erinnert. Die frühen 70er im klanglichen Gewand der Jahrtausendwende. Akustische Gitarren und eine Sitar verstärken den Eindruck.

Da Doktorarbeiten schnell zu trockener Lektüre ausarten können, will ich nicht alle Kapitel näher auswalzen.
Höhepunkt neben den vorgenannten ist sicherlich Kapitel 7 mit der Rock-Songperle Jamie und seinen vielfältigen Gitarren-Arrangements.

Jetzt aber Spaß beiseite. BARSTOOL LOGIC aus New Orleans sind eine prächtige Neuentdeckung. Sie spielen eine erfrischende Mischung aus ClassicRock, Roots und Americana. Herausragend neben den sehr guten Songs ist der hervorragende ein-und mehrstimmige Gesang sowie die erstklassigen Gitarren-Arrangements.

Klang und Produktion sind sehr gut. Unbedingt zugreifen.

Joachim Domrath, 28.04.2002

 

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