Behind Your Fear

Anthropocene

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 17.11.2022
Jahr: 2022
Stil: Dark Rock
Spiellänge: 47:06
Produzent: David Buballa

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Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Paradise Lost

Flowing Tears

Victory

Titel
01. One Day
02. The Mask
03. New Ways
04. Bandaged Eyes
05. Little While
06. Heartbeats
 
07. Weakness
08. Hollow
09. Shattered Mirrors
10. DNR
11. Lullaby
Musiker Instrument
Stefanie Duchêne Gesang
Moritz Gitarre
T. Gitarre & Keyboards
David Buballa Bass
Michael Stein Schlagzeug

Hinter dem Band-Namen BEHIND YOUR FEAR „verstecken“ sich Sängerin Stefanie Duchêne (Ex-FLOWING TEARS), Schlagzeuger Michael Stein (FINAL CHAPTER, VICTORY), Gitarrist Moritz (CRIMSON MOON, CARN DÛM), Bassist David Buballa sowie der ominöse Gitarrist und Keyboarder T. Mit “Anthropocene“ haben BEHIND YOUR FEAR bereits ihr zweites Album vorgelegt, nachdem das Debüt, “Ophelia“, vor drei Jahren erschienen war.

Musikalisch steht die Band für einen Dark Rock, der seine stimmungstechnische Inspiration ganz offensichtlich bei PARADISE LOST gefunden hat, denn insbesondere One Day, The Mask oder Little While verströmen ganz intensiv die Melancholie, wie sie die Briten damals etwa auf “Draconian Times“ verbreiteten. Allerdings gelingt es BEHIND YOUR FEAR nicht wirklich, die selbe Wirkung zu erzeugen, dafür bleiben die Kompositionen einfach zu sehr an der Oberfläche und entfalten keine Langzeit- oder Tiefenwirkung.

Das mag vielleicht auch daran liegen, dass der Gesang von Duchêne irgendwie zu sehr nach verträumtem Gothic Rock klingt und außerdem auch nicht kräftig genug ist, als dass sie den teilweise ja doch recht brachialen Gitarren-Wänden wirklich etwas entgegenzusetzen hätte. Zudem konterkariert sie mit ihrem oft betont zurückhaltenden Gesang manches Mal die Wirkung der Musik, so etwa in Weakness, das ein eigentlich sehr spannungsgeladener Song ist.

Das Album wirkt auf die Dauer musikalisch etwas zu eintönig, als dass die Spannung, die insbesondere in den ersten Songs aufgebaut wird, sich durch das ganze Werk transportiert. Zumal die Songs gegen Ende der Scheibe auch deutlich schwächer sind als die ersten drei oder vier. Insofern ist auf “Anthropocene“ nicht alles Gold, was zunächst glänzt.

 

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