Ben Arnold

Lost Keys


CD-Review

Reviewdatum: 15.03.2016
Jahr: 2016
Stil: Singer-Songwriter, Roots-Pop

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Redakteur(e):

Michael Masuch


Ben Arnold
Lost Keys, Blue Rose Records, 2016
Ben ArnoldPiano, Vocals, Fender Rhodes, Percussions
Matt MuirDrums, Percussion, Backing Vocals
Phil DàgostinoBass
Matt KassElectric Guitar
Eric BazillianElectric Guitar
Guests:
Jay Davidson, Adam Flicker & Larry ToftTrombone, Sax ,Trumpets
Sarah Larsen,Rachel Icenogle & Rachel MasseyString Arrangements,Violin,Viola, Cello
Scott BricklinBass (3)
Kevin HansonGuitar (3,8)
Sean HurHammond Organ (3,4,6)
Jim HamiltonCongas (5)
Ansel BarnumChromatic Harp (8)
Produziert von: Ben Arnold Länge: 40 Min 04 Sek Medium: CD
01. Stupid Love06. One Heart
02. Cannonball07. Forbidden Drive
03. Don't Wanna Loose Ya08. Freedom
04. Nobody Hurtin`Like Me09. It's A Jungle Out There
05. Detroit People10. When Love Fades Away

Er ist das mit raspeliger Reibeisenstimme gesegnete Aushängeschild der zur Zeit pausierenden US RAILS und nahm die Gelegenheit beim Schopfe, um sich ebenso wie die Bandkumpels Scott Bricklin und Tom Gillam einmal mehr seinen eigenen Songideen zu widmen, um sein inzwischen achtes Soloalbum vorzulegen.
Und Kumpeltyp der er nun mal ist, lassen es sich auch seine Kollegen Matt Muir am Schlagzeug oder Scott Bricklin am Bass nicht nehmen, ihm unter die Arme zu greifen um "Lost Keys" zu einer runden Sache zu machen.

Und so lässt Mr. Arnold mit dem Philly-Soul getränkten Stupid Love, das sich mit schicker Bläserbegleitung anschleicht, ein Ausrufezeichen in Richtung Format-Radio los, ein ohrenfälliges Merkmal das ebenso bei geschmackvoll funky inszenierten Cannonball mit sympathischem Blue Eyed Verve daherkommt.

Arnold vermag immer aufs Neue die Songspannung hochzuhalten und liefert mit One Heart eine Steilvorlage für den seligen Joe Cocker, crooned sich mit Forbidden Drive gepflegt durch's Nachtprogramm und packt den Hörer mittels It's A Jungle Out There mit Blue Eyed souligen Gänsehautschauern an den Kragen und liefert mit dem melancholischen When Love Fades Away den perfekten Albumrausschmeisser, während man zu später Stunde den Mantelkragen hochschlagend aus seiner Stammkneipe den Weg nach Hause antritt.

Michael Masuch, 10.03.2016

 

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