Siena Root

The Magnificent Brotherhood

Berlin, Klub Linse, 15.07.2005


Konzertbericht

Reviewdatum: 15.07.2005

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen

Peter Tenzler


Berlin, Klub Linse, 15.07.2005

Plakat 15.07.2005 Der Jugendclub Linse, seit 1991 eingetragener Verein, kümmert sich um Kultur und Freizeit junger Leute in Berlin-Lichtenberg und bietet in diesem Zusammenhang außer einem Bandraumprojekt auch die Veranstaltungsreihe LibeRo (das steht nicht für einen Nachfahren Beckenbauers, sondern für "Lichtenberg rockt"), bei der in loser Folge Konzert abseits des Mainstream organisiert werden. Zwar ist der Club, der mittlerweile in der Parkaue beheimatet ist, relativ schwer zu finden und der "Ballraum" als Konzertsaal ein wenig ungeeignet, da die Bühne ziemlich eng ausfällt, dafür weit nach hinten ausläuft (so dass die Musiker in Zweiergrüppchen eher hintereinander stehen) und eine Zwischenwand den Zuschauerraum verkleinert, aber es war schon einmal sehr positiv, dass sich überhaupt noch eine Location gefunden hat, um dieses Konzert stattfinden zu lassen, nachdem das ursprünglich vorgesehen Waldschloss in Potsdam kurzfristig (zumindest in Sachen Konzertveranstaltung) in die ewigen Jagdgründe gegangen ist. Ein besonderer Dank daher auch (mal wieder) an b.e.a.p., dass die phantastischen SIENA ROOT wieder einmal in Berlin gastieren durften.

Zuerst galt es jedoch, das Hindernis Einlasskontrolle zu überwinden. Leider waren die dort anwesenden muskelbepackten Oben-Ohne-Träger (ich meine damit die Haare) offensichtlich Berufskomiker und ließen sich auch von meiner Bestätigungsmail der Bookingagentur (weder dieses Wort, noch die Namen "Ingo" oder ""Rock This Town" waren ihnen geläufig) beeindrucken, Gästeliste gebe es nur von den Bands. Folglich holten sie den armen Kyrik von der MAGNIFICENT BROTHERHOOD (nein, ich wiederhole jetzt nicht den kompletten Namen) [wieso? Red.] dazu, der damit ja gar nichts zu tun hatte, aber netterweise vermittelnd eingriff und uns somit hereinlotste.

The Magnificent Brotherhood Of Eternal Love & Happiness Close Companions Nach der in Berlin meist in Kauf zu nehmenden Wartezeit (es war ja auch Freitagabend) standen dann (ok, ein Mal noch) THE MAGNIFICENT BROTHERHOOD OF ETERNAL LOVE & HAPPINESS CLOSE COMPANIONS auf der Bühne [geht doch; Red].
Zum Glück wurden sie nicht namentlich angekündigt, sonst wäre schon fast ein halbe Stunde vorbei gewesen. Natürlich schwer psychedelisch, dieser Name, aber merken kann man sich den erst nach dem zweiten Joint. Die noch recht frische Band besteht aus Todde an den Drums, Jan am Bass und den beiden von LIQUID VISIONS bekannten Kyrik an Gitarre und Gesang sowie Erik (der bei L.V. Bass spielt) an der Hammond Orgel und ebenfalls am Mikro. Ich weiß nicht, ob die LIQUID VISIONS nunmehr endgültig Geschichte sind (das wäre sehr schade), aber vielleicht nehmen sie auch nur eine längere Auszeit.

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