The Flaming Sideburns

The Sewergrooves

Berlin, Magnet Club, 26.05.2004

( English translation by Google Translation by Google )

Konzertbericht

Reviewdatum: 26.05.2004

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen

Peter Tenzler


Berlin, Magnet Club, 26.05.2004

The Sewergrooves Skandinavischer Doppelpack im Magnet Club. Zunächst waren die SEWERGROOVES aus Stockholm an der Reihe. Diese wurden und werden zum Teil immer wieder gerne mit den HELLACOPTERS verglichen, wahrscheinlich auch, weil früher Robban Ericksson von eben den Hellacopters Bandmitglied war.
Inzwischen sitzt ja Fredrik Hartelius bei den Sewergrooves an der Schießbude und auch ansonsten hinkt der Vergleich etwas, sind die Hellacopters doch deutlich härter und aggressiver, während die Sewergrooves Wert auf Melodie, wärmeren Sound, der dann etwas ins Retro-mäßige spielt, mit deutlichen Anklängen an die 60er und 70er Jahre und einem deutlicheren Groovegefühl, wenngleich natürlich unter der Maxime des Rock.

The Sewergrooves Zwar konnten die Anwesenden mit dieser Mischung ganz gut auf Touren gebracht werden, aber so einen ganz optimalen Abend hatten die Jungs um Kurt Dräckes irgendwie nicht erwischt, es wirkte nicht ganz so euphorisch, was abgeliefert wurde. Nach gut einer dreiviertel Stunde war dann Schluß, eine Zugabe erfolgte dann auch nicht mehr.

The Flaming Sideburns Riesenstimmung dann aber beim Auftritt der finnischen FLAMING SIDEBURNS mit ihrem argentinischen Frontmann Eduardo Martinez. Das war wirklich die ganz große Rock'n'Roll Show, die Gesten, die Posen der Sound, es stimmte einfach. Eine gesunde Mischung aus Stücken des letzten Releases "Sky pilots", wie zum Beispiel das mitreißende Save Rock'n'Roll aber auch SIDEBURNS-Klassiker wie La bruta, Testify, Loose my soul, Crashing down oder der WAILERS-Song Out of our tree brachten den Saal regelrecht zum Kochen.

The Flaming Sideburns Das besondere an den Flaming Sideburns ist ja, dass sie, im Gegensatz zu vielen anderen Bands, tatsächlich zeitgemäßen Rock'n'Roll spielen, d.h. es rockt nicht nur, sondern es rollt auch, will sagen, es finden sich Elemente des Soul und des Rhythm'n'Blues, der stetige Groove im schwitzigen Sound heben die finnisch-argentinischen Kotelettenrocker aus der Masse hervor.

Nach einer Spielzeit von einer guten Stunde gibt es für das sehr gut gelaunte Publikum noch einen deftigen Nachschlag von einer halben Stunde im deutlich aufgeheizten Magnet, so dass am Ende alle glücklich geschafft nach Hause gehen konnten.

Ralf Stierlen, 27.05.2004

 

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