Big Head Todd And The Monsters

Crimes Of Passion

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 09.04.2004
Jahr: 2004

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Redakteur(e):

Joachim Domrath


Big Head Todd And The Monsters
Crimes Of Passion, Sanctuary Records, 2004
Todd Park Mohr Lead Vocals, Guitars, Keyboards, Sax
Rob Squires Bass
Brian Nevin Drums, Percussion
Produziert von: Todd Park Mohr Länge: 47 Min 48 Sek Medium: CD
1. Dirty Juice7. Love Transmission
2. Beauty Queen8. Imaginary Ships
3. Conquistador9. ICU In Everything
4. Angela Dangerlove10. Lost Child Astronaut
5. Come On11. Peacemakers Blues
6. Drought Of 2013

Kaum sind BIG HEAD TODD und seine MONSTER zurück von der "Riviera"bringen sie auch schon wieder ein neues Album auf den Markt.
Die Band um Gitarrist und Sänger Todd Park Mohr gibt es nun schon fast 16 Jahre. Und einige bemerkenswerte Alben gingen in dieser Zeit auf ihr musikalisches Konto. Und, können sie ihren feinen Vorgänger "Riviera" noch toppen? Die nächsten knapp 50 Minuten werden es zeigen.

Der Auftakt mit Dirty Juice ist gleich äußerst beeindruckend. Knackiger Boogie irgendwo zwischen Jimi Hendrix und ZZ TOP angesiedelt. Und wieder erfreut mich das ungewöhnliche Arrangement. Mohr's Gitarren klingen dreckig, laut und doch kommen sie musikalisch auf den Punkt. Nicht ungewöhnlich für die Band sind auch die lose eingestreuten Samples und Soundspielereien.

Nachdem Beauty Queen als lockere Smooth-Rock Ballade das Tempo mächtig nach unten schraubt, folgt Conquistador. Keine Angst! Es handelt sich hier nicht um eine Coverversion des PROCOL HARUM Klassikers. Conquistador ist ein genialer Song der mit voller Wucht aus den Boxen knallt. Mohr's Gitarrenphrasen sind mit Brutalität und Emotionen gespickt. Dieser Rocker ist ein echter Hausfrauenkiller und ein Muß für jeden zukünftigen Rocksampler.
Dann wird's wieder ruhiger. Angela Dangerlove besticht durch Mohr's stark klingende akustische Gitarre und Brian Nevin's wuchtigem Schlagzeug.
Zügelloser deftiger Bluesrock folgt mit Come On und Love Transmission. Der Blues dient nur als Alibi, wird er doch vollkommen von der Band weggerockt. Die Gitarrenbretter sind nichts für Zartbesaitete.
Ungewohnt soulig werden die Jungs auf ICU In Everything. Das klingt wie eine Mischung aus Robert Cray und den COMMODORES. Einer der seltenen Momente wo Todd Mohr sein Saxophon aus der Studioecke holt.

Die letzten beiden Tracks und das zwischenzeitliche Imaginary Ships locken dann allerdings keinen müden Rocker mehr hinter dem Ofen hervor. Lost Child Astronaut schleicht ziemlich lustlos vor sich hin und Peacemaker's Blues klingt wie eine lustlose Bob Dylan Kopie. Mir scheint, hier sind der Band die zündenden Ideen ausgegangen.

"Crimes Of Passion" fängt stark an und läßt zum Schluß doch ziemlich die rhythmischen Zügel schleifen. Ein Album mit einigen Höhen und wenigen Tiefen. Ihr Vorgänger "Riviera" war da schon von anderem Format.
Nicht schlecht, aber BIG HEAD TODD AND THE MONSTERS können es eigentlich besser.
Klang und Produktion sind gut.

Joachim Domrath, 09.04.2004

 

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