BillyBio

Leaders And Liars

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 27.03.2022
Jahr: 2022
Stil: Hardcore, Punk
Spiellänge: 42:45
Produzent: BillyBio

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Plattenfirma: AFM Records

Promotion: All Noir


Redakteur(e):

Kay Markschies


s. weitere Künstler zum Review:

Powerflo

Fear Factory

Titel
01. Black Out
02. Fallen Empires
03. Leaders And Liars
04. Lost Horizon
05. Turn The Wounds
06. Sheepdog
07. Deception
08. Generation Kill
 
09. Looking Up
10. One Life To Live
11. Our Scene
12. Just In The Sun
13. Enough
14. Remission
15. Cyanide
Musiker Instrument
Billy Graziadei Vocals, Guitars
Ra Diaz Bass
Dan Manca Bass
Dan Palmer Lead Guitars
Robbie Davidson Lead Guitars
Fred Aching Rios Drums

Es ist fast nicht zu glauben. In diesem Jahr ist es 10 Jahre her, dass „Reborn In Defiance“ veröffentlicht wurde. Das wohlgemerkt letzte Studioalbum von BIOHAZARD. Seit Evan Seinfeld die Band verlassen hatte, scheint auch der Bandspirit verloren gegangen zu sein. Jedenfalls konnte sich das verbleibende Trio danach nur zu ein paar Tourneen aufraffen, seit 2015 war jedoch Schluss mit den Liveauftritten.

Billy Graziadei war derjenige, der sich mit der Situation wohl am wenigsten anfreunden konnte. Zum einen gründete er 2017 die Hardcore-Hip-Hop- Supergroup POWERFLO mit Mitgliedern der Bands CYPRESS HILL, FEAR FACTORY und DOWNSET, zum anderen erfand er ein Jahr später auch seine eigene Soloband BILLYBIO, die 2018 ihr Erstlingswerk „Feed The Fire“ veröffentlichte.

Während BIOHAZARD und POWERFLO hauptsächlich Musik im stampfenden Midtempo-Bereich machen, kann Billy Graziadei bei BILLYBIO gänzlich sein Fable für den Punk ausleben. Schon auf dem ersten Album war viel Gaspedal-Punk zu hören und auch auf dem jetzt erscheinenden „Leaders And Liars“ befinden sich zahlreiche Songs mit Circle Pit- und Pogo-Potential, z.B. der Titletrack Leaders And Liars, Lost Horizon, Enough und Generation Kill.

Tracks wie Our Scene, Looking Up und Deception laden hingegen zum Mitgröhlen des Refrains ein und mit Black Out, Fallen Empires und Turn The Wounds werden dann auch alle die befriedigt, die sich seit einem Jahrzehnt ein neues BIOHAZARD-Album wünschen.

Soundtechnisch sind die 15 Songs erneut ein Schlag in die Magengrube. Da kommen jede Bassdrum und jede angeschlagene Bassseite mit Druck auf der Bauchdecke an. Entsprechende Tieftöner in der Stereoanlage vorausgesetzt werden Beschwerden eurer Nachbarn fast zwangsläufig werden.

Ein sehr energiegeladenes Album, das zwingend in diesem Festivalsommer auf Deutschlands Bühnen gehört.

 

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