Black Oath

Behold The Abyss

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 20.05.2019
Jahr: 2018
Stil: Gothic Metal
Spiellänge: 41:29
Produzent: Black Oath & Frank Altar

Links:

Black Oath Homepage

Black Oath @ facebook


Plattenfirma: High Roller Records/Soulfood

Promotion: Sure Shot Worx


Redakteur(e):

Michael Koenig


s. weitere Künstler zum Review:

Iron Maiden

Ozzy Osbourne

Celtic Frost

Venom

Nick Cave

Siouxsie And The Banshees

Fields Of The Nephilim

Death SS

Titel
01. Behold The Abyss
02. Chants Of Arabia
03. Lilith Black Moon
 
04. Once Death Sang
05. Profane Saviour
06. Everlasting Darkness
Musiker Instrument
A.Th Vocals, Bass, Guitar
Gabriel Guitar
Bon R. Guitar
Chris Z. Drums
Featuring:
Elisabetta M. Female Vocals
Frank Altar Additional Guitars & Synthesizers

Die seit 2006 existierende und in Mailand ansässige Metal  Combo BLACK OATH hat schon einige Veröffentlichungen auf ihrer Habenseite verbuchen können, wie der folgende Absatz verdeutlicht.

Außer der selbst betitelten EP von 2009 sind da noch eine Split-Scheibe mit TETRAMORPHE IMPURE (2010), die Single Portrait Of The Dead (2010), das Debütalbum "The Third Aeon" (2011), die EP "Cursed Omen" (2011), eine Split-Platte mit ANGUISH (2011), ein Demo-Band (2013), das zweite Album "Ov Qliphoth And Darkness" (2013), der dritte Longplayer "To Below And Beyond" (2015) sowie die EPs "Litanies In The Dark" (2016) und  "Come Witness" (2017). Dazu kommt noch ihre Mitwirkung bei dem 2013er Sampler "Doom Over The Crypt, Italian Doom Metal/Doom From Italy" (für die Richtig- und/oder  Vollständigkeit der vorstehenden Auflistung kann übrigens keinerlei Gewähr übernommen werden).

Ihr seht also, die von IRON MAIDEN, OZZY OSBOURNE, MERCYFUL FATE, CELTIC FROST, VENOM, THE CURE, SIOUXSIE AND THE BANSHEES, FIELDS OF THE NEPHILIM, Nick Cave, Scott Walker, TIAMAT, DEATH SS,  BLACK HOLE, Paul Chain, GOBLIN und noch weiteren Vorbildern unterschiedlicher Ausrichtungen inspirierten Jungs haben im Laufe der Jahre Massen an Erfahrungen gesammelt im Musikgeschäft. Und sie machen auch echt was Gescheites draus. Das muss man ihnen lassen.

Das (hier besprochene) aktuelle (insgesamt vierte) Studioalbum "Behold The Abyss" legt darüber beispielhaft Zeugnis ab.  Schließlich gibt es weder am Songwriting, noch an dessen produktionstechnischer Umsetzung im Studio allzu viel zu bemängeln. Die Italiener liefern ihren Fans souverän, sauber und druckvoll eingespielten und -gesungenen Heavy Metal mit melancholischem Einschlag.  A.Th (Gesang, Bass, Gitarre) wurde bei seiner Vokalarbeit von Elisabetta M., ihres Zeichens ex-Frontfrau von RITI OCCULTI, unterstützt. Der Anteil an obskurem Epic Doom und Dark Metal  wurde (im Vergleich zu ihren bisherigen Werken) merklich reduziert. Quasi im Gegenzug) bewegt man sich etwas mehr auf den Bereich Gothic Metal zu.  Die Geschwindigkeiten der einzelnen Tracks fallen, je nachdem,  welchem stilistischen Weg beziehungsweise Einfluss diese gerade folgen, unterschiedlich aus. Einen weiteren (besonders auffälligen) Eckpunkt platzieren die Mailänder mit dem Einsatz von durchaus an die Schweden TIAMAT  in der Mitte ihres Schaffens  erinnernden melodischen und auch progressiven Klangschöpfungen. 

BLACK OATH beweisen mit "Behold The Abyss" bis zu einem gewissen Grad, dass sie zur Eigenständigleit in ihrem Tun fähig sind. Das bewahrt den zuletzt erschienenen Output in weiten Teilen vor der großen Eintönigkeit. Diesen kann man sich demnach immer wieder mit Freuden anhören.  

 

(C) 2008 - 2019 by Hooked on Music