Black Swamp Water

Awakening

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 23.09.2021
Jahr: 2021
Stil: Hard Rock/Metal
Spiellänge: 40:05
Produzent: Tue Madsen

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Plattenfirma: SPV

Promotion: Sure Shot Worx


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Black Sabbath

Black Stone Cherry

Pretty Maids

Volbeat

Meshuggah

Hatesphere

Dark Tranquillity

Titel
01. Roll Over
02. Showdown
03. Endless War
04. Send Me Away
05. Better Days
 
06. Disappoint Me
07. Children Of The Grave
08. Now That I Know
09. Hammer You Down
Musiker Instrument
Bjørn Bølling Nyholm Gesang
Jan Geert Gitarre
Thomas Roland Gitarre
Jeppe Birch Friis Bass
Kim Langkjær Jensen Schlagzeug

Bei einer noch relativ jungen Band aus Dänemark, die im Bereich Hard Rock und Metal angesiedelt ist, werden ja sicherlich einige Musik-Enthusiasten auf eine ähnliche Erfolgsgeschichte wie etwa bei VOLBEAT oder zuvor PRETTY MAIDS hoffen. Aber BLACK SWAMP WATER (die man nicht mit der gleichnamigen Senioren-Band aus Ja cksonville in Florida verwechseln sollte) stehen aber weder für einen neuklingenden Stil-Mix wie erstere noch für eine klassischen Metal wie letztere sondern für einen bodenständigen Metal, der seinen Einfluss offenbar zu gleichen Teilen von frühen BLACK SABBATH als auch von CORROSION OF CONFORMITY sowie modernen Bands wie etwa BLACK STONE CHERRY bezieht.

Diese drei Bands haben denn auch auf dem dritten Album der Dänen namens “Awakening“ deutlich hörbar ihre Spuren hinterlassen und das nicht nur in der Cover-Version des BLACK SABBATH-Klassikers Children Of The Grave. So könnte etwa Showdown auch ganz wunderbar zum Kentucky-Vierer BLACK STONE CHERRY passen. Und der Sound, den Produzent Tue Madsen (unter anderem MESHUGGAH, HATESPHERE, DARK TRANQUILITY, EKTOMORF) der Band bei Stücken wie Endless War oder Disappoint Me verpasst hat, ist so staubtrocken, dass er gut und gerne auch ein Album der Südstaaten-Rocker CORROSION OF CONFORMITY zieren könnte.

Foto zur Verfügung gestellt von Sure Shot Worx

Allerdings sind BLACK SWAMP WATER leider in der wichtigsten Kategorie – beim Songwriting – doch noch ein gutes Stück entfernt von den anderen genannten Bands. Sicher, Showdown hat ein cooles Riff und Disappoint Me enttäuscht auch nicht. Aber davon, und von dem unsterblichen Klassiker Children Of The Grave, einmal abgesehen, bleibt ansonsten doch eher biedere Handwerkskunst, die nicht unbedingt danach schreit, immer wieder aufgelegt zu werden. Und auch die Gesangsmelodien tragen nicht besonders viel dazu bei, dass die Songs lange im Ohr bleiben.

So bleibt “Awakening“ eine eher durchschnittliche Hard Rock-Scheibe mit ein paar Metal-Elementen angereichert aber ohne großen Eindruck zu hinterlassen. Dabei wären BLACK SWAMP WATER auf dem Vorgänger, “Distant Thunder“, und Stücken wie etwa der Kombination von Südstaaten-Rock, Country-Anleihen und Metal-Sounds in Bitter Harvest schon auf einem deutlich vielversprechenderen Weg. Insofern ist das aktuelle Werk eher ein kleiner Rückschritt. Also ist es noch nichts mit der Hoffnung auf eine neue Erfolgsstory à la VOLBEAT oder PRETTY MAIDS.

 

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