Blackmore's Night

Nature's Light

( English translation by Google Translation by Google )

LP-Review

Reviewdatum: 11.03.2021
Jahr: 2021
Stil: Folk Rock
Spiellänge: 46:24
Produzent: Ritchie Blackmore, Pat Regan

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Plattenfirma: earMUSIC

Promotion: Networking Media


Redakteur(e):

Ralf Frank


s. weitere Künstler zum Review:

Rainbow

Jon Lord

Deep Purple

Candice Night

Gregorian

Titel
01. One Upon December
02. Four Winds
03. Feather In The Wind
04. Darker Shade Of Black
05. The Twisted Oak
 
06. Nature's Light
07. Der Letzte Musketier
08. Wish You Were Here (2021)
09. Going To The Faire
10. Second Element
Musiker Instrument
Ritchie Blackmore Guitars, Hurdy-Gurdy, Nickelharpe, Mandola
Candice Night Vocals, Woodwinds, Tambourines
Bard David of Larchmont Keyboards, Backing Vocals
Earl Grey of Chimay Bass, Rhythm Guitar
Troubadour of Aberdeen Percussion
Scarlet Fiddler Violin
Lady Lynn Backing Vocals
Autumn Blackmore Vocals (#9)
Rory Blackmore Vocals (#9)
Jim Pappalardo Backing Vocals (#10)
Pat Regan Orchestral Arrangements

Nach dem 2015 lieblos hingeschluderten „All Our Yesterday“ Studioalbum, welches stark von Auflösungserscheinungen geprägt war, musste dem Renaissance Folk Fan böses schwanen und als Ritchie Blackmore dann auch noch RAINBOW wieder belebte, schienen BLACKMORE‘S NIGHT endgültig angezählt zu sein.
Doch Pustekuchen, die RAINBOW Reunion war nur eine Momentaufnahme und seit dem letzten Winter gaben die Blackmore‘s durch eine Weihnachts-EP ein erstes Lebenszeichen und kündigten gleichzeitig ein neues Studioalbum an.

Das 11. Studioalbum der Band wird dieser Tage das Licht der Welt erblicken, buchstäblich das „Nature‘s Light“.
"Die Geschichte von 'Nature’s Light' ist auch die Geschichte von der Kraft der Natur, die uns jeden Tag umgibt, genauso wie die alltäglichen Wunder, die direkt vor unseren Augen geschehen. (…) Unsere Musik ist ein Ventil für den Stress und den Druck der Neuzeit. Eine Reise zurück in eine einfachere, magische Zeit, in der Musik in unser Herz und unsere Seele dringt.", sagt Candice Night. (Quelle: Pressetext Networking Media)

Tatsächlich macht das Album relativ vieles durchaus richtig, die ersten Tracks erinnern an die starken Zeiten der frühen Werke, griffige Melodien und Refrains paaren sich mit mittelalterlichen Instrumenten und dem feenhaften Gesang von Frau Blackmore aka Candice Night und man ist geneigt, den Ausrutscher von 2015 zu vergeben und zu vergessen. Warum man dann mit der Neuauflage des Instrumentals Darker Shade Of Black diesen wieder in Erinnerung ruft, wird wohl auf ewig ein Mysterium bleiben, denn der Song war damals schon merkwürdig und ist es nach wie vor.

Die B-Seite startet mit mittelalterlichen Fanfarenklängen und dem kraftvollen Titelstück, gefolgt von einem weiteren Instrumental Der Letzte Musketier obwohl Der Letzte Mohikaner auch sehr gut gepasst hätte, denn der Song ist vom ersten Jon Lord Gedächtnis Orgel Intro über einen rockigen Riff bis hin zum Signature Solo eine Hommage an vergangene Zeiten.
Warum man danach noch einmal Wish You Were Here aus dem 2008er „Winter Carols“ Album aufwärmen musste, ist nicht wirklich nachvollziehbar, denn vergleichbare Balladen schüttelt Meister Blackmore eigentlich im Schlaf aus dem Ärmel, aber immerhin kommt die Stratocaster wieder zum Einsatz.

Copyright: Minstrel Hall Music / Credit: Michael Keel

Zum Ende wird es noch richtig familiär, denn für den Traditional Going To The Faire werden beide Kinder Autumn und Rory in die Vocals eingebunden, aber das Beste kommt zum Schluss. Der Rausschmeißer Second Element der Band GREGORIAN ist eine wunderschöne Ballade mit Ohrwurm Charakter und mit einem weiteren E-Gitarren Solo und hat mit Renaissance Folk kaum noch etwas zu tun.

Das Album erscheint als streng limitiertes 2CD Hardcover Mediabook inklusive einer Bonus-CD mit neun sorgfältig ausgewählten musikalischen Highlights aus BLACKMORE’S NIGHTs umfangreichem Backkatalog, als CD Digipak Edition sowie als 180g 1LP Gatefold Edition auf gelbem wie schwarzem Vinyl. Letzteres ist durchaus erwähnenswert, da man hier nicht der Versuchung erliegt, die 10 Tracks auf nervigen 2 Platten zu verteilen, wie es z. B. DEEP PURPLE zuletzt wieder praktiziert haben. Vinyl ist ein wunderbares Medium, aber die ständige Umdreherei vermisst vermutlich kaum jemand.

Fazit: Durchaus passables Lebenszeichen mit überflüssigen Abstrichen in der B Note.

 

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