Blanc Faces

Falling From The Moon

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 08.11.2009
Jahr: 2009
Stil: AOR, Melodic Rock

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Redakteur(e):

Frank Ipach


Blanc Faces
Falling From The Moon, Frontiers Records, 2009
Robbie LaBlancLead Vocals, Rhythm Guitars
Brian LaBlancVocals, Bass
Kyle WoodringDrums
Jeff BatterKeyboards
Butch Taylor, Michael PatzigLead Guitars
Produziert von: Dennis Ward Länge: 47 Min 45 Sek Medium: CD
01. Come Alive07. Deep In The Heart
02. Falling From The Moon08. Don't Take It Away
03. I Swear To You09. Like A Believer
04. Everything10. Light Of The World
05. It's All About The Love11. I Will
06. Goodbye Summer12. Fly

Ich muss gestehen, das Debutalbum der beiden LaBlanc Brüder, Robbie und Brian, ist mir 2005 entgangen, was allerdings, wie man so liest, kein Problem darstellt, denn offenbar haben die Geschwister LaBlanc keinen Jota an ihrem erfolgreichen Sound geändert. Schlicht und ergreifend fetter, Keyboard-lastiger, aber glücklicherweise auch mit satten E-Gitarren angereicherter AOR bzw. Melodic-Rock. Wir begegnen wie bei so vielen AOR Bands den üblichen Song-Schemata, die im Grunde niemals Überraschungen bergen, sondern ihre Güteklasse und Verträglichkeit davon abhängig machen, wie gewitzt und gekonnt sich die eine oder andere Hookline im Ohr festbeißt.

Ihrem Erfolgsrezept bleiben Robbie und Brian auch insofern treu, als sie auf die gleiche musikalische Begleitmannschaft wie beim 2005er Debut vertrauen und abermals Dennis Ward (PINK CREAM 69) für die Produktion verantwortlich machten. Das klingt dann wie gewohnt nach einer angenehmen, wenn auch manchmal etwas langweiligen Mixtur aus allen AOR-Combos der 80's und frühen 90's: FOREIGNER, JOURNEY, SURVIVOR, TOTO, BON JOVI und BAD ENGLISH bzw. John Waite, und stellenweise auch nach John Farnham, dem australischen Sangesakrobaten.

Es ist, das muss man den Schöpfern dieses Unterfangens zugestehen, sicherlich schwierig, innovative Glanzpunkte innerhalb des Melodic-Rock Genre zu setzen. Doch der Stellenwert eines solchen Albums wie "Falling From The Moon" steht und fällt natürlich mit der ausgemachten Vorzüglichkeit eines Sängers wie Robbie LaBlanc, der es schaftt, mit seinem kraftvollen und an Oktaven recht umfangreichen Organ genügend Anknüpfungs- und Reizpunkzte zu setzen, um nicht schon nach Track 5 gelangweilt den Off-Knopf zu drücken. Dieses Album ist im wahrsten Sinne des Wortes nett, recht sympathisch, eckt nicht an, muckt nicht auf, läuft so vor sich hin. Stellte man es bösartig dar, sagte man, dies sei die perfekte Hintergrundmusik zum Bügeln oder Zeitung lesen, wie auch immer...
Doch von Bösartigkeit bin ich weit entfernt, deshalb bescheinige ich den BLANC FACES solide und souveräne Arbeit für ein Album, das man quasi jederzeit hören kann und immer gerne einen Song mitträllert, wobei der starke Uptempo Opener I come alive und der Titeltrack Falling from the moon sicherlich zu den stärksten und packendsten Momenten zählt. Jedenfalls würden diese beiden Songs auf ´nem Melodic-Rock Sampler eine vorzügliche Figur abgeben.

Frank Ipach, 08.11.2009

 

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