Bob Catley

When Empires Burn

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 04.07.2003
Jahr: 2003

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Bob Catley Homepage



Redakteur(e):

Martin Schneider


Bob Catley
When empires burn, Frontiers Records, 2003
Bob Catley Vocals
Paul Hodson Keyboards
Vince O'Regan Guitars
Al Barrow Bass
Jamie Little Drums
Produziert von: Paul Hodson Länge: 57 Min 03 Sek Medium: CD
1. The torment7. When empires burn
2. Children of the circle8. Meaning of love
3. Gonna live forever9. This is the day
4. The prophecy10. Someday Utopia
5. I'll be your fool11. My America
6. Every beat of my heart

Ja, ich mag Bob Catley. Das war schon zu seinen Zeiten mit MAGNUM so, das hat sich auch mit HARD RAIN und seinen Soloaktivitäten nicht geändert. Im Gegenteil: Wenn er so phantastische Arbeiten wie sein letztes Soloalbum "Middle earth" abliefert, dann wächst meine Begeisterung für sein Schaffen nur noch weiter.

"When empires burn" ist einerseits ein urtypisches Catley-Machwerk, andererseits unterscheidet es sich doch deutlich von seinem Vorgänger.

Bob Catley ist zwar ein starker Sänger, aber für das Songwriting benötigt er stets einen kongenialen Partner. Diese Rolle besetzte bei MAGNUM Tony Clarkin, bei Bobs Soloalben TEN-Gitarrist Vinnie Burns, der nun allerdings erstmals außen vor blieb. Für ihn sprang HARD RAIN- und TEN-Keyboarder Paul Hodson in die Bresche.

Erstaunlicherweise führt dies aber nicht zu einer verstärkten Dominanz der Tasteninstrumente und damit des Bombastfaktors. Im Gegenteil: Man muss schon sehr weit in die Vergangenheit zurück gehen um ein Album unter der Mitwirkung Bob Catleys zu entdecken, das ähnlich gitarrenlastig ausfiel, wenn man überhaupt fündig werden sollte.

"When empires burn" ist mein Heavy Metal Album, ließ Bob unlängst verlauten und angesichts der giftigen Gitarrenpassagen von Vince O'Regan kann man dieses Statement guten Gewissens unterschreiben.

Epische Elemente sind immer noch in ausreichender Form vorhanden um die alte Gefolgschaft zufrieden zu stellen. Neu jedoch sind dagegen einige, leider wenige, keltische Einflüsse, die beim abschließenden My America zum Tragen kommen.
Diese dezente Weiterentwicklung steht Bob Catley wirklich sehr gut zu Gesicht.

Bleibt nur noch eins zu klären. Wie sieht es mit Songs aus, die das Zeug zum Klassiker haben, wie man sie von Bob Catleys Veröffentlichungen her kennt, liebt und gewöhnt ist? Gut! Neben dem schon erwähnten My America sind es vor allem der Titelsong und Children of the circle, die nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Da zudem, was das Songwriting angeht, keine echten Ausfälle zu vermelden sind, muss man Bob Catley attestieren mit der aktuellen CD eine seiner stärkeren Veröffentlichungen vorgelegt haben. Ihr wisst, was ihr zu tun habt?

Martin Schneider, 04.07.2003

 

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