Botany

Lava Diviner (Truestory)

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 12.11.2013
Jahr: 2013
Stil: Ambient, Psychedelic

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Botany
Lava Diviner (Truestory), Western Vinyl/Cargo Records, 2013
Spencer StephensonAll Programming & Instruments
Carlo CanlasStrings
RyatVocals on Track 05
Produziert von: Matthewdavid Länge: 44 Min 09 Sek Medium: CD
01. Comm07. Quatic
02. Anchor08. Small Keys
03. Owa09. Lava Diviner
04. Per-Eon10. Celeste
05. Simple Creatures (with Ryat)11. Sunna/Show Me
06. Cant/Goosemother12. Birdlife

Spencer Stephenson aus dem US-amerikanischen Bundesstaat Texas zieht bei dem Projekt BOTANY die Fäden. Er ist Komponist, Musiker und Arrangeur in Personalunion. Sein erstes Album hat er “Lava Diviner (Truestory)“ genannt.

Das Konzeptwerk behandelt eine religiös gefärbte Sekte, in deren Huldigungen sich alles um einen Vulkan und dessen Eruption dreht. Stephenson selbst sagt, dass er sich sein erstes Album immer als Feuerberg vorgestellt hat, aus dessen Krater sich nach jahrelangem Sammeln und Brodeln endlich Gefühle und musikalische Ideen selbstreinigend entladen. Seine Stücke haben, laut Stephenson, außerdem Begebenheiten aus seinem realen Leben zum Thema. Deshalb der Titelzusatz (“Truestory“).

Der Texaner lässt vor dem geistigen Auge des Hörers phantastische und absurde Klanglandschaften entstehen, denen seinem Bekunden nach Einflüsse von den Bildern Roger Deans und Zdzislaw Beksinskis zugrunde liegen. Mittels gewöhnlicher Instrumente wie Gitarre, Flöten und Streichern, normalem Gesang und künstlichen Stimmeffekten sowie elektronischer und digitaler Musikmaschinen (PCs, Sampler, Recorder und so weiter) wird der Zuhörende regelrecht in das Geschehen eingesponnen. Groovende und tanzbare Beats, bewegende Rhythmik, Geräusche, entspannende und hypnotisierende Klangfolgen, teils surreale, rockige und poppige Melodien. Das Zusammenwirken all dieser Bestandteile macht es dem Zuhörer nicht eben leicht, aus dem entstandenen Strudel an Tönen wieder heraus zu finden, wenn der sich erst mal darauf eingelassen hat.

BOTANY ist mit “Lava Diviner (Truestory)“ eine sperrige, verwirrende, dann aber doch auch wieder irgendwie zugängliche Zusammenführung von Psychedelic, Prog Rock/Pop und Ambient gelungen.

Michael Koenig, 04.11.2013

 

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