Brendan Keeley

...At Last!

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 23.08.2011
Jahr: 2011
Stil: Singer-Songwriter, Pop, Rock

Links:

Brendan Keeley Homepage



Redakteur(e):

Michael Koenig


Brendan Keeley
...At Last!, 7Music/Cargo Records, 2011
Brendan KeeleyVocals
Chris O'BrienAll Instruments
Graham MurphyAll Instruments
Guests:
Sandra CooneyBacking Vocals on Tracks 01, 03 & 10
Joe JewellGuitar on Tracks 09 & 12, Backing Vocals on Tracks 01, 02, 03, 05, 06, 07, 08, 09, 10 & 12
Paul HarringtonBacking Vocals on Track 04
Karen HamillVocals on Track 13, Backing Vocals on Tracks 06, 09 & 12
Keith DuffyBass on Track 08
Tullamore Gospel ChoirBacking Vocals on Track 09
Produziert von: Chris O'Brien & Graham Murphy Länge: 57 Min 15 Sek Medium: CD
01. I Can't Believe It08. Who's Gonna Catch You
02. I'll Always Be Lonely09. Heart And Soul
03. After The Love10. Take The Chains Away
04. Wishing11. Three O'Clock Train
05. It's Not Easy12. Does He Really Love You
06. The Winds Of Time13. Miss You Tonight
07. This Woman

Der irische Komponist, Arrangeur und Sänger Brendan Keeley veröffentlichte in Deutschland Anfang Februar das in seiner Heimat bestens verkaufte Studioalbum “…At Last!“, welches wir hier einmal ein wenig unter die Lupe nehmen möchten.

Unser Mann trat ganz zu Anfang seiner Karriere in den Pubs und Kneipen in und um seine Heimatgemeinde Tullamore, County Offaly, Republik Irland, auf. Die 1980er Jahre sahen ihn nach London gehen, und dort die durch ihre Gigs in Bars sehr erfolgreiche Gruppe SHANTY SHAM begründen. Erste Eigenkompositionen waren mit der Band nicht zu machen, weshalb Keeley auf seine Insel zurückkehrte, Demomaterial einspielte und sich damit an die Plattenfirmen wandte. Leider ohne zählbares Ergebnis. Dadurch jedoch keineswegs entmutigt, folgte die Installierung seines Labels “Keelover Records“, das später in “Rockbottom Records“ umbenannt wurde. Bereits die ersten Erscheinungen fuhren Edelmetall ein.

Hervorgehoben werden sollte, dass die (als Reaktion auf die Bluttat vom 11. März 2009 entstandene) deutschsprachige Variante der hymnischen Nummer Heart And Soul mit dem Titel Wir geben niemals auf bei der Veranstaltung anlässlich des Jahrestages des Amoklaufes an der Albertville-Realschule in Winnenden live gespielt wurde. Das Stück findet, laut Promomaterial, mittlerweile als offizielles Lied der betroffenen Schule und der “Stiftung gegen Gewalt an Schulen“ Verwendung. Außerdem lieferte Keeley mit Give Us Our Daily Bread, welches nicht auf “…At Last!“ vertreten ist, den auf dem ganzen Globus verbreiteten Themensong für den Lutherischen Weltkongress.
Der Tullamore Gospel Choir (Hintergrundgesang bei Heart And Soul), der immerhin an die 100 Mitglieder zählt, konnte unter seiner Federführung einen Longplayer herausbringen. Gospelnummern, die er ursprünglich für seinen Chor schrieb, wurden des Öfteren von fremden Ensembles eingesungen. Zu Beginn der 90er Jahre des 20ten Jahrhunderts etablierte er, gemäß Infoblatt, die “National Irish School of Rock“.

Nun handelt es sich bei “…At Last!“ keineswegs um ein Werk mit ausschließlich frischer bzw. neuer Musik. Vielmehr könnte man diesen Output als vertonten Lebenslauf des Brendan Keeley bezeichnen, da er überwiegend Altbekanntes und in nur ganz geringem Maße bisher noch nicht Gehörtes vereint. Dies wird vor allem dadurch deutlich, dass Hits wie I Can’t Believe It, I’ll Always Be Lonely (1995 mangels Interesse der Industrie auf eigene Rechnung veröffentlichter Treffer), Wishing (durch die von einer südafrikanischen Band eingespielte Version fand dieser Tune sich sogar in den Top Fünf der dortigen Hitparade wieder), Heart And Soul (siehe oben), Take The Chains Away, Does He Really Love You und Miss You Tonight auf der Tracklist stehen.

Massenweise extrem ausgefeilte, eingängige, teilweise sogar hymnenartige Melodien, ein eleganter, größtenteils stil- und geschmackvoller Mix aus Singer-Songwriter, Pop und Rock, der nirgends aneckt oder gar stecken bleibt. So lässt sich die musikalische Welt des Iren Brendan Keeley wohl am ehesten treffend beschreiben. Spätestens mit dieser Zusammenstellung sollten die Talente des Iren bei sehr viel mehr Leuten mit Geschmack unbestritten sein, als bisher.

Michael Koenig, 09.08.2011

 

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