Brian Lee

Moth

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 26.08.2010
Jahr: 2010
Stil: Singer/Songwriter, Pop

Links:

Brian Lee Homepage



Redakteur(e):

Kristin Krauß


Brian Lee
Moth, Eigenvertrieb, 2010
Brian LeeVocals
Grace LaxsonBackup Vocals
Franchot ToneBackup Vocals, All Other Instruments
Dean ButterworthPercussion
Adam TopolPercussion
Produziert von: Franchot Tone Länge: 36 Min 37 Sek Medium: CD
01. Love To Me06. Fences
02. Wrapped Up In Books07. Boys Don't Cry
03. Glad You Are Mine08. 21 Again
04. Lady In Black09. Moths
05. Devil Hunting10. I Want You

Ohne Dunkelheit wüsste eine Motte das Licht nicht zu schätzen und deswegen ist sich Brian Lee bewusst, dass ohne traurige Momente auch die schönen des Lebens nicht existieren würden.
Prinzipiell ist das so natürlich richtig, aber dennoch springt einen diese Metapher des Seattler Musikers so bedeutungsschwanger an, dass es schon etwas oberlehrerhaft wirkt.

Zumal Lee seine Erkenntnis in einer beeindruckenden Schlichtheit transportiert, für die sich das Medium Feelgood-Pop mit Akustikgitarre als angemessen erweist, um eben jene glücklichen und traurigen Momente Revue passieren zu lassen. Stück Nummer Eins (Love To Me) stellt sich dabei sogar als streckenweise durchaus brauchbarer Radio-Pop für Erwachsene heraus.

Betrachtet man jedoch das ganze Album, fällt vor allem auf, dass die Leichtigkeit der Melodien und die Überschaubarkeit der Songwritingfinessen auch auf die Qualität der Texte übertragbar sind. Über weite Strecken harmlos, kann man "Moth" nebenbei hören, ohne dass es weh tut. Bei genauerem Hinhören offenbart sich jedoch die erschreckende Einfachheit des Gesamtkonstruktes und die Überflüssigkeit eines Bob Dylan Cover Songs am Ende des Albums.

Kristin Sperling, 14.08.2010

 

(C) 2008 - 2020 by Hooked on Music