Brunhilde

Twenty Seven

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 21.06.2022
Jahr: 2022
Stil: Rock, Punk, Metal
Spiellänge: 42:02
Produzent: Charlie Bauerfeind

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Plattenfirma: SAOL


Redakteur(e):

Epi Schmidt


s. weitere Künstler zum Review:

The Doors

The Animals

Titel
01. Excerpts From Psalm 27
02. Son Of A Gun
03. The Winner Takes It All
04. Girl With 1000 Scars
05. Apartment 213
06. SNAFU
07. Cut My Rockin' Brain
 
08. Eye For An Eye And Tit For Tat
09. Friendly Fire
10. Are The Kids Alright?
11. The End
12. The Book Of Revelation
13. House Of The Rising Sun
Musiker Instrument
Caro Loy Vocals
Kurt Bauereiß Guitar
Randy van der Elsen Bass
Bastian Emig Drums

Knapp über ein Jahr nach dem Debüt legen BRUNHILDE ihr zweites Album nach. Aufgenommen wieder ihm eigenen Studio in Fürth und erneut von Charlie Bauerfeind produziert. Der hat sich im metallischen Bereich bereits etliche Sporen verdient und auch für reichlich Startpilot bei BRUNHILDE gesorgt. Die dekorative 27 auf dem nicht weniger dekorativen Rücken von Sängerin Carolin Loy bezieht sich auf den legendären “Club der 27“. Im Allgemeinen versteht man darunter die in diesem Alter verstorbenen Musiker Jimi Hendrix, Jim Morrison, Janis Joplin, Brian Jones, Amy Winehouse, Kurt Cobain.... usw..

 

Carolin Loy fand das aber doch zu eindimensional und zudem sollte kein Rock'n'Roll Lifestyle verherrlicht werden. So recherchierte sie und stieß auf etliche weitere Geschichten von ganz gewöhnlichen Menschen. Das floß entsprechend in das Songwriting ein. Die Ouvertüre macht das anderthalbminütige, gesprochene Excerpts From Psalm 27. Erinnert natürlich entfernt an ein Intro eines gewissen IRON MAIDEN-Songs. Dann geht’s aber auch gleich ordentlich zur Sache. Kurt Bauereis pumpt seine canyontiefen Metal-Riffs durch die Boxen und Loys ebenso aggressiver wie melodiöser Gesang zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Ein erster Ohrwurm auf dieser Scheibe.

 

The Winner Takes It All hat natürlich nichts mit der ABBA-Nummer zu tun, auch wenn man ein paar Synthesizer-Sounds mit einbaut und auch hier einen eingängigen Refrain unterbringt. Der brettharte Rhythmus und kernige Sound halten aber weiten Abstand von mainstreamigen Möglichkeiten. Von der Story hinter Girl With 1000 Scars war Carolin Loy anscheinend besonders beeindruckt, der ihr Gesang – sofern möglich – kommt hier noch engagierter und ausdrucksstärker. Rhythmuswechsel sorgen auch hier dafür, die Spannung oben zu halten.

 

Das hochenergetische SNAFU stürmt mit einer Wahnsinnspower dahin, während das hingeprügelte Cut My Rockin' Brain wieder in einen eingängigen Refrain mündet. Dahinter die astreine Punk Rock-Nummer Eye For An Eye And Tit For Tat die jedes Festival in die Eskalation treiben dürfte. Zwei Coverversionen haben es auf das Album geschafft: The End, von den DOORS, wird von Carolin Loy nur zu einem spartanischen Klavier gesungen. Gut, mit Jim Morrison kann man schlecht konkurrieren aber grundsätzlich hat die Band einen interessanten Weg gefunden, den Klassiker neu zu interpretieren.

 

Der ANIMALS ihr House Of The Rising Sun kriegt dann die metallische Behandlung, wobei sich vor allem Drummer Bastian Emig hier schier ins Nirvana drischt. Fans des Originals hören hier besser nicht rein, aber powervollen Punk-Metal steht, wird bei BRUNDHILDE erneut fündig.

 

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