Brunorock

War Maniacs

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 25.10.2009
Jahr: 2009
Stil: Melodic Rock

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Brunorock
War maniacs, 7hard, 2009
Bruno KralerLead vocals, Guitars
Bobby AltvaterGuitars
Allessandro Del VecchioKeyboards
John BillingsBass
Dominik HülshorstDrums
Gäste:
LinoLead solos
Alessandra FunaraLead solos
Michael BormannVocals
Produziert von: Bruno Kraler Länge: 46 Min 21 Sek Medium: CD
01. Breakthrough07. Time to run
02. Liar08. War maniacs
03. Julia09. Touch too much
04. Last ride10. Temptations
05. In search of faith11. Painless skies
06. Forever free

Auf den Südtiroler Bruno Kraler ist einfach Verlass. Wo BRUNOROCK drauf steht ist auch BRUNOROCK drin, und zwar wenigstens überdurchschnittlich guter, erfrischender Melodic Rock mit unverkennbar eignem Charakter. Da macht auch die neuste Veröffentlichung "War maniacs" keine Ausnahme, wenngleich der BOLT THROWER-kompatible Albumtitel unbedarfte Zeitgenossen auf eine falsche Fährte locken könnte.

Time to run und Julia kennt man bereits als Bonustracks von der letztjährigen BRUNOROCK Live-CD "Live on fire", allerdings wurden beide Songs noch einmal kräftig überarbeitet. Vor allem Julia hat eine deutlich härtere und giftigere Grundstimmung erhalten, was der Nummer wirklich gut zu Gesicht steht.

Stilistisch könnten die meisten Stücke von "War machine" auch von früheren BRUNOROCK Veröffentlichungen stammen, aber Bruno Kraler, der erneut von Bobby Altvater tatkräftig unterstützt wurde, lässt auch durch einige Experimente, die den typischen Bandsound aufbrechen, aufhorchen.

Beim Titelsong hat man ein wenig den Eindruck als würden späte EUROPE auf Gary Moore in seiner "Wild frontier"/"After the war"-Phase treffen. Das Ergebnis ist ein sehr abgeklärter, reifer Melodic Rock-Song, der mit zu den Highlights in der bisherigen BRUNOROCK-Discographie gerechnet werden muss.

In search of faith dagegen, wo elektronische Rhythmen und ein unterkühltes Jazzpiano auftauchen ist zwar interessant, will aber nicht so recht überzeugen.

Tja, die große Überraschung ist aber Touch too much. Eigentlich kann man mit einem AC/DC-Cover fast nur verlieren, aber BRUNOROCK machen das richtig gut. Sie versuchen gar nicht erst eine vergleichbare Bissigkeit wie das Original zu erzielen, sondern konzentrieren sich vielmehr auf die tolle Melodielinie.

"War maniacs" ist ein richtig gutes, wenngleich kein überragendes Album. Dazu fehlen noch ein paar mehr Kracher wie Temptations. Wie aber bereits Eingangs angedeutet: Die Mehrzahl der Melodic Rock-Veröffentlichungen stellt man wieder einmal in den Schatten.

Martin Schneider, 25.10.2009

 

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