Brunorock

X-Over

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 30.01.2004
Jahr: 2002

Links:

Brunorock Homepage



Redakteur(e):

Martin Schneider


Brunorock
X-Over, Target Records, 2002
BrunorockVocals, Guitars, Bass, Keybords
Gäste:
Peter FischerGuitars
Marius Goldammer, Peppino AdamoBass
Aron Yedidia, Alec Puro, George Dum, Gabriel Roland, Josh Quirk, Eric Boseman, Bob WilsonDrums, Percussions
Produziert von: Brunorock Länge: 46 Min 37 Sek Medium: CD
1. Born winner7. Where a dream never dies
2. Anyone but you8. Silhouette
3. Unjust9. Spread your wings
4. I am me10. Luna
5. Let's call it Blues11. Save your love
6. Two hearts one weapon12. Century

Heutzutage passiert es mir äußerst selten, dass eine A.O.R./Mainstream/Melodic Rock-Produktion einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlässt. Zu groß ist der Schatten der Klassiker, die allesamt schon fünfzehn bis zwanzig Jahre auf dem Buckel haben. Irgendwie hat man in dem Genre alles schon mal gehört und aufgrund der historischen Verklärtheit herrscht zudem das Gefühl vor, dass früher alles viel besser und aufregender war.

Um so erfreulicher, dass es noch Ausnahmen von der Regel gibt und - man höre und staune - es ist keiner der üblichen Verdächtigen, der da für eine faustdicke, positive Überraschung gesorgt hat.

Schon die geradezu klassische Eröffnungssequenz von Born winner macht eindringlich klar, dass der Südtiroler Bruno Kraler, der sich seine ersten Sporen in den Neunzigern als Sänger der deutschen Band DARK SKY verdiente, zu rocken versteht.

Erfreulicherweise ist Born winner kein Einzelgänger. Der Projektname BRUNOROCK ist Programm und Bruno rockt abwechslungsreich, aber mit einer typischen individuellen Note (sprich: hohem Wiedererkennungswert) durch elf weitere Songs.

Dabei stehen die Gitarren eindeutig im Mittelpunkt der Instrumentierung. Die eingesetzten Keyboards werden nie so dominant, dass der erdige Melodic Rock verwässert wird, wobei die leicht an Jimmy Barnes erinnernde Stimme ihr übriges dazu beiträgt.

Lediglich die Drums, die doch gewaltig nach Dr. Avalanche (SISTERS OF MERCY) klingen, könnten dem konservativen Melodic-Rock-Hörer einen Tick zu modern klingen.

Das schmälert jedoch in keinster Weise die Klasse von Songs wie Two hearts, one weapon oder Let's call it the Blues, die ich ohne zu zögern mit zu den großartigsten Melodic-Rock-Nummern zähle, die mir bisher untergekommen sind.

Auch die beiden italienischsprachigen Stücke Luna und Century hinterlassen einen guten Eindruck, und zeigen auf, dass guter Melodic-Rock nicht zwangsläufig in Englisch präsentiert werden muss.

"X-Over" ist einfach ein frisches, unbekümmertes Rockalbum, das einen höheren Bekanntheitsgrad verdient hat.

Bruno hat uns ein Exemplar von "X-Over" für eine kleine Verlosung überlassen. Geld wollen wir dafür nicht von Euch, nur wissen, welche 3 Songs auf der Brunorock Homepage als Download zur Verfügung stehen. Der erste Leser mit der Lösung kriegt das edle Teil postwendend zugeschickt (also bitte Postadresse bei der Antwort angeben).
Wenige Minuten später ist dieser erste Leser schon gefunden. Die CD geht an Claus M. in Brackenheim. Viel Spaß!

Martin Schneider, 30.01.2004

 

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