Cemetery Echo

Come Share My Shroud

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 20.12.2021
Jahr: 2021
Stil: Goth'n'Roll, Death Rock
Spiellänge: 16:30
Produzent: Cemetery Echo

Links:

Cemetery Echo @ facebook


Plattenfirma: Hammerheart Records/Petrichor Records

Promotion: Sure Shot Worx


Redakteur(e):

Michael Koenig


s. weitere Künstler zum Review:

The 69 Eyes

Fields Of The Nephilim

Danzig

Titel
01. Beneath The Crypts
02. Come Share My Shroud
 
03. Youth Disease
04. Transylvanian Moon

CEMETERY ECHO stammen aus Buffalo im US-Bundesstaat New York. Sie spielen laut eigener Definition Goth’n’Roll in Verbindung mit Death Rock. Im Infomaterial steht, dass sie offenbar von THE 69 EYES, LIVELOFER, SAMHAIN, FIELDS OF NEPHILIM, IDLE HANDS und DANZIG beeinflusst sind. Nach einer (wie auch immer gearteten) Pause ging das Projekt (dessen besetzung streng geheim zu sein scheint) 2019 wieder an den Start. Seit dem letzten Sommer ist die erste Veröffentlichung der Gruppe, die EP “Come Share My Shroud“, als CD im de luxe Digipak mit Poster und auf schwarzem, silbernem oder transparentem lila Vinyl mit Download-Karte und speziell bedruckter B-Seite über Hammerheart Records/Petrichor Records sowie digital bei Bandcamp draußen. Das Hooked on Music klinkte sich ein und wurde der Scheibe (CD) tatsächlich habhaft. Lest hier das Ergebnis der mehrfach erfolgten Testdurchläufe.    

Die Jungs aus dem Land der Amis blasen dem wagemutigen und abgehärteten Zuhörer innerhalb von sechzehn Minuten und dreißig Sekunden vier Tracks um die Ohren.

Alles fängt ganz ruhig mit einem kurzen Instrumental-Intro an. Dann geht es in Richtung düsterem, melancholischem und mächtig groovendem gothic Rock’n’Roll auf die Reise. Irgendwie lassen sich Bezüge auf sämtliche zuvor genannte Acts herausfiltern. Das stört jedoch ganz und gar nicht, denn die Produktion ist ultrafett und lässt kaum Wünsche offen. Der manische, nicht immer vollkommen cleane Gesang und die sehr massiv auf die Ohren drückenden Instrumente reißen mit und lassen den Hörenden erst nach dem letzten verklungenen Ton wieder los. CEMETERY ECHO bauen innerhalb kürzester Zeit eine immens intensive und einnehmende Stimmung auf, die ihres gleichen sucht. Das kriegt längst nicht jeder so hin.

“Come Share My Shroud“ macht Appetit auf mehr Songmaterial aus dem CEMETERY ECHO-Lager. Mal abwarten, vielleicht kommen die Nordamerikaner ja  in absehbarer Zeit mit einem vollwertigen Album in mindestens der gleichen Qualitätsstufe um die Ecke. Wünschenswert wäre das definitiv.        

 

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