Chickpeace

To The Point

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 23.07.2012
Jahr: 2012
Stil: Rock, Blues, Funk

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Redakteur(e):

Marc Langels


Chickpeace
To The Point, Bob Media, 2012
Kelly-Anne SutterGesang
Andrin KünzleGitarre & Gesang
Christoph KollerBass & Gesang
Silvan ScheiwillerSchlagzeug & Cajon
Gastmusiker
Moreno MöckliPosaune
Tobias ArnoldTrompete
Michael HuberSaxophon
Produziert von: Chickpeace Länge: 46 Min 35 Sek Medium: CD
01. Bam!!!08. Break Up
02. Stars In The Sky09. Little Guitar
03. Lost In Thoughts10. I Survived
04. Morning Coffee11. Insight After A Crazy Night
05. Power Of Love12. Wasted
06. Love13. Alive
07. Snip Snap

Frisch, frech und unbekümmert - so lässt sich das Debüt der Schweizer Band CHICKPEACE kurz und bündig zusammenfassen. Man merkt der Band an, dass sie sich keine Sorgen über die Zukunft machen und ob es nach ihrem Debüt “To The Point“ noch eine zweite Platte geben wird. Sie gehen nicht auf Nummer sicher und das finde ich gut so. Tue das, woran du Spaß hast, so scheint hier das Motto zu lauten.

Dabei erinnern CHICKPEACE nicht nur von der Zusammensetzung her (Sängerin plus drei Instrumentalisten) deutlich an die Amerikaner NO DOUBT, musikalisch mag ich da aber (und hier enden die Besetzungs-Parallelen) noch die RED HOT CHILI PEPPERS hinzufügen. Auch bei der Mischung von Rock, Ska, Blues und Funk zeigen sich die Schweizer ähnlich orientiert und offenbaren keine musikalischen Berührungsängste. Und die Band hat echt coole musikalische Einfälle. Insbesondere die Gitarrenarbeit von Andrin Künzle, dem der Name John Frusciante wegen dessen Spielweise sicherlich auch geläufig ist, fällt dabei sehr positiv auf.

Zudem verfügen CHICKPEACE in Kelly-Anne Sutter über eine sehr variable Sängerin, die durchaus auch mal bereit ist an ihre vokalen Grenzen zu gehen und ein wenig dirty (aber nicht wie Christina Aguilera) zu klingen. Auch hier drängen sich manchmal wieder Parallelen zu Gwen Stefani aber auch stellenweise zum frühen Geddy Lee von RUSH auf.

Wo viel Licht hinfällt, da offenbart sich manchmal auch Schatten. Denn soundtechnisch klingt das Ganze ebenso wie zum Teil das Songwriting einfach noch zu sehr nach Proberaum, als dass man jetzt schon den Durchbruch erwarten sollte. Hier täte die Hand eines erfahrenen Produzenten und Co-Komponisten schon noch gut, um die Songs mit ein paar Aha-Effekten und Überraschungen aufzupeppen. Aber das kann man dann ja tatsächlich auf dem zweiten Album noch optimieren.

Marc Langels, 18.07.2012

 

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