Children Of Bodom

Skeletons In The Closet

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 04.09.2009
Jahr: 2009
Stil: Melodic Death

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Children Of Bodom
Skeletons in the closet, Spinefarm Records, 2009
Alexi LaihoGuitars, Vocals
Roope LatvalaGuitars
Henka BlacksmithBass
Janne WarmanKeyboards
Jaska RaatikainenDrums
Produziert von: Children Of Bodom Länge: 66 Min 00 Sek Medium: CD
01. Looking out my backdoor10. Hellion
02. Hell is for children11. Aces high
03. Somebody put something in my drink12. Rebel yell
04. Mass hypnosis13. No commands
05. Don't stop at the top14. Antisocial
06. Silent scream15. Talk dirty to me
07. She is beautiful16. War inside my head
08. Just dropped in17. Ooops!... I did it again
09. Bed of nails18. The waiting (Hidden bonus track)

CHILDREN OF BODOM haben im Laufe ihrer Karriere eine stattliche Anzahl von Songs gecovert und meist als Bonus auf internationalen Albumversionen oder Singles veröffentlicht. So war es eine ziemliche Sysiphus-Arbeit, obendrein auch nicht ganz billig, für Fans mit dem Anspruch auf eine vollständige Sammlung auf dem Laufenden zu bleiben.

Mit "Skeletons in the closet" dürfte sich nun so manche Lücke in der Sammlung schließen lassen, wer allerdings darauf hoffte in einem Aufwasch aller Sorgen ledig zu sein, wird auch jetzt erst mal kräftig vor sich hin fluchen. So erscheinen von dem Album zumindest für Japan, USA und Europa drei unterschiedliche Versionen mit abweichender Tracklist und machen wir uns nichts vor: Zwei Songs mehr hätte die mir vorliegende umfangsreichste Version für Europa auch noch verkraftet, vor allem wenn es sich dabei um den Country-/Soutern Rock-Klassiker Ghost riders in the sky und KING DIAMONDS The waiting handelt. Und natürlich hat man für die 'Kinder, die ohnehin schon alles haben' mit Hell is for children (Pat Benatar), Antisocial (TRUST) und War inside my head (SUICIDAL TENDENCIES) auch noch drei neue Stücke eingespielt, beziehungsweise aus den Archiven hervorgekramt. Leider läuft das Musikgeschäft inzwischen so.

Rein musikalisch betrachtet macht es aber durchaus Spaß den bunten Strauß Fremdkompositionen im typischen CHILDREN OF BODOM-Sound zu konsumieren. Auch wenn nicht jede Nummer nach meinem Dafürhalten als gelungen bezeichnet werden kann, so überwiegen doch die überzeugenden Aufnahmen bei Weitem, vor allem wenn Keyboarder Janne Warman mit seinen melodischen Klangteppiche den räudigen Gitarren Paroli bietet. Aces high, The waiting (die KING DIAMMOND-Nummer taucht dann als Hidden Track doch noch auf), Rebel yell oder Just dropped in sind schon verdammt stark.

Alles in allem eine gelungene Überbrückung für Fans der Finnen bis zum nächsten regulären Studioalbum.

Martin Schneider, 03.09.2009

 

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