Chimaira

Crown Of Phantoms

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 13.08.2013
Jahr: 2013
Stil: Metalcore

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Redakteur(e):

Marc Langels


Chimaira
Crown Of Phantoms, SPV, 2013
Mark HunterGesang
Jeremy CreamerBass
Emil WerstlerGitarre
Matt SzlachtaGitarre
Austin D'AmondSchlagzeug
Sean ZatorskyGesang
Produziert von: Ben Schigel Länge: 47 Min 56 Sek Medium: CD
01. The Machine07. Crown Of Phantoms
02. No Mercy08. Spineless
03. All That's Left Is Blood09. Kings Of The Shadow World
04. I Despise10. Wrapped In Violence
05. Plastic Wonderland11. Love Soaked Death
06. The Transmigration12. New Apocalypse (Bonus Track)

Seit knapp 15 Jahren stehen die Amerikaner CHIMAIRA für extrem harten Metal, der sich aber melodischen Parts nie verschließt, sondern offen ist für alles, was dem Song und dem Sound der Band gut tut. Wie die namensgebende Chimäre aus der griechischen Mythologie vereinen sie also zwei unterschiedliche Wesen zu einem neuen Ganzen: Metal und Hardcore. Zwei Jahre nach ihrem letzten Opus "The Age Of Hell" schicken sich CHIMAIRA mit komplett runderneuertem Line-up wieder an, die Konkurrenz das Fürchten zu lehren.

"Crown Of Phantoms" zeigt die Band wieder von ihrer unwiderstehlichsten, weil kompromisslosesten Seite. Der Ansatz lautet: nimm keine Rücksicht und mach keine Gefangenen. Ab dem ersten Takt knallhart, bis zum letzten Ton gnadenlos, knüppeln die Amis alles in Grund und Boden, was sich ihnen in den Weg stellt. Wie nach einem musikalischen Orkan bleibt kein Stein auf dem anderen. Das wird einige Hörer vielleicht überfordern, die anderen aber zu wahren Begeisterungsstürmen hinreißen.

Denn CHIMAIRA zeigen einmal mehr, dass ihr Soundspektrum weiter gefasst ist als das vieler vergleichbarer Bands. Sie lassen schon mal den ein oder anderen ruhigen Moment Einzug halten und gewähren elektronischen Klängen den Zutritt in den Soundkosmos. Im Vergleich zum direkten Vorgänger haben sie aber wieder eine Schippe Härte draufgelegt. Das führt natürlich auf der anderen Seite dazu, dass die Lieder nicht mehr so leicht im Ohr hängen bleiben, wie es zum Beispiel bei Losing My Mind, Time Is Running Out oder Beyond The Grave vom Vorgänger noch der Fall war.

"Crown Of Phantoms" ist wieder mehr Abrissbirne, als es der direkte Vorgänger war. Dabei gefällt mir persönlich “The Age Of Hell“ noch etwas besser, weil es eine perfekte Mischung aus den beiden Extremen der Band - zum einen der brutalen Aggressivität und zum anderen den melodischen Elementen - darstellte. Aber “Crown Of Phantoms“ ist ein gelungenes modernes Metalcore-Album geworden.

Marc Langels, 08.08.2013

 

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