Chris And Carla

Fly High Brave Dreamers

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 28.01.2007
Jahr: 2007

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Chris And Carla Homepage



Redakteur(e):

Kristin Krauß


Fly High Brave Dreamers, Glitterhouse Records, 2007
Chris Eckman Vocals, Backup Vocals, Guitars, Mellotron Strings & Organ, Programming, Analog Synthesizer, Persephone, Electric Piano, Twang Guitar, Tambourine, Samples
Carla Torgerson Vocals, Backup Vocals, Organ, Mellotron Flute & Strings & Vibes & Clarinet, Glockenspiel, Synthesizer, Melodica, Strings, Shaker, Water Drops, Percussion, Kaoss Pad
Tomi Popit, Jani Hace Bass
Luka Salehar Drums
Al Deloner Piano, E-Bow Guitar, Harmonica
Jason Victor, Bernard Kogovsek Electric Guitars
Sergej Randelovic Drums, Percussion
Dalibor Pavicic Baritone Guitar
Anda Eckman Piano
Ziga Golob Upright Bass
Andrej Jakus Trumpet
Mateja Bedenk, Romina Dzafic, Anda Eckman, Janja Gomboc Backing Vocals/Choir
Produziert von: Chris Eckman & Carla Torgerson Länge: 50 Min 14 Sek Medium: CD
1. At The Twilight's Last Gleaming7. Rising Backwards
2. Things We Should Have Known8. Raise Them Hands
3. Ice Station Zebra9. Whatever It Takes
4. Taking Leave Of Our Senses10. Fly High Brave Dreamers
5. Long Slow River11. Salad Days
6. Love Sleeps Late

Chris & Carla reisen auf einer großen Kumuluswolke von Seattle nach Ljubljana. Ihr wacher Blick lässt sie unterwegs ganz sonderbare Dinge beobachten. Vor zwei Jahren brachten sie aufgrund dieser absonderlichen Beobachtungen mit den WALKABOUTS ein abgeklärtes und in gewisser Hinsicht beängstigendes Album heraus. "Acetylene" war ein E-Gitarren lastiger Aufschrei gegen den Unsinn der US-Politik. Aber trotzdem mit hoffnungsvollem Ausblick. Schon damals stand fest, dass es als nächstes wieder ein Chris & Carla Album geben würde.

Wer je die Gelegenheit hatte, die beiden live zu erleben (mit oder ohne WALKABOUTS), dem wird die ganz eigene Synergie zwischen ihnen nicht verborgen geblieben sein. Obwohl sie nun schon seit Jahren kein Paar mehr sind - was bei anderen sicher auch unweigerlich zum musikalischen Zerwürfnis geführt hätte - gehören Chris & Carla immer noch zusammen. Auch wenn Chris Eckmann bei allen gemeinsamen Projekten - so gleichberechtigt sie nach außen auch wirken - aus einem ganz sympathischen Selbstverständnis heraus der Federführende scheint. So ist es doch ihre gemeinsame Ausstrahlung, die ihre musikalische Welt zusammenhält - wie ein glücklicher Moment, ein musikalisches Gesetz der Gemeinsamkeit, möglich wegen und erfüllt von gegenseitigem Respekt. Egal ob Rock oder Folk, orchestral oder akustisch.
Und auch mit "Fly High Brave Dreamers" stehen sie wieder mit größtmöglicher Präsenz mitten im Raum. Diesmal ganz still und schwebend. Man kann sich auf den Boden legen und das sanfte Vibrieren der Bässe fühlen. Feines elektronisches Flirren schwebt vorbei, und zu vorsichtigen Gitarren, Piano und Glockenspiel erklingt Carlas ganz wunderbar warme Stimme, von Chris beantwortet mit seiner ganz eigenen Grantigkeit.
Erst im letzten Albumdrittel bei Raise Them Hands klingen sie ein bisschen wie die WALKABOUTS. Wie selbstverständlich fast tanzbar, aber mit gezielt ätzenden Lyrics: scharfsinnig, spitzzüngig, bissig. Bei Whatever It Takes dann endlich auch die E-Gitarren-Soli. Chris Eckman entwickelt unüberhörbar ein gewisses Faible für Neil Young.

Plötzlich und unerwartet steigen die beiden am Ende wieder auf in ihrer Kumuluswolke und schweben davon, um weiter zu beobachten, was sich Sonder-, aber auch Wunderbares tut, auf dieser Welt. "Fly High/Brave dreamers/Dream brave for us tonight/Fly High/brave dreamers."

Kristin Sperling, 28.01.2007

 

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