Chris Laney

Pure

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 20.03.2009
Jahr: 2009
Stil: Hard Rock

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Chris Laney Homepage



Redakteur(e):

Marc Langels


Chris Laney
Pure, Metal Heaven, 2009
Chris LaneyGesang & Gitarre
Nalle Grizzly PahlssonBass
J. KolebergSchlagzeug
Gäste
Martin SweetGitarren-Solo (Fire & Ice)
Nick DraglorGitarren-Solo (Last Man Standing)
Vic ZinoGitarren-Solo (Situation)
Rob LoveGitarren-Solo (Make U Cry)
John SaphyreGitarren-Solo (Make U Cry)
Anders RingmanGitarren und Background Vocals (Get U Down)
Mats LevenBackground Vocals (You Gotta)
Zinny ZanGesang (I Hate Yer Guts)
Lennart ÖstlundGitarre & Percussions
Produziert von: Chris Laney & Lennart Östlund Länge: 44 Min 30 Sek Medium: CD
01. Situation07. Get U Down
02. I Dunno08. Pissed At What Ya Missed
03. Make You Cry09. Make My Day
04. The Stranger In You10. Last Man Standing
05. Fire & Ice11. Skin On Skin
06. I Hate Yer Guts12 Pride B 4 The Fall

Was für ein Debüt-Album! In bester Alice Cooper- / RATT- / MÖTLEY CRÜE- / 80-er KISS- und früher DEF LEPPARD-Manier kommt Chris Laney daher und sorgt für mächtig Alarm im Bereich Hard Rock. Der Mann mit dem für Schweden eher untypischen Namen hatte sich zwar vorher schon in diversen Bands verdingt (unter anderem Randy Piper’s ANIMAL und ZAN CLAN aber auch als Songwriter und Produzent für CANDLEMASS, CRASHDIET, EASY ACTION und Ex-KISS-Gitarrist Bruce Kulick), aber ein solches Hammer-Album hätte wohl kaum jemand erwartet.

Laney schüttelt wie nebenbei ein Mörder-Riff nach dem anderen aus dem Ärmel, singt wie eine Mischung aus Tom Keifer (CINDERELLA) und Alice Cooper, serviert eine geniale Hookline nach der nächsten und überzeugt durch sein starkes Songwriting. Seine Songs zeichnen sich zudem dadurch aus, dass er sie nie überfrachtet, sondern ein genaues Gespür dafür hat, wie das Lied am besten funktioniert und das ist bezeichnenderweise meistens pur ohne viel Schnickschnack – daher auch der extrem treffende Titel des Albums.

Klar ist, Bands wie die SCORPIONS, DEF LEPPARD aber auch ALICE COOPER sollten vor ihrem nächsten Album Chris Laney fragen, ob er nicht ein paar Songs für sie übrig hätte. Sein Stil des Songwritings passt einfach wie die Faust aufs Auge für diese Künstler und würde ihren CDs eine benötigte Prise frischer Energie bringen. Insofern ist es traurig, dass sich diese Platte unter dem Banner der oben genannten bekannten Bands sicherlich millionenfach verkaufen würde, aber ein ähnlicher Glücksfall wird Laney als Solo-Künstler wohl verwehrt bleiben. Es bleibt daher nur zu hoffen, dass die CD den oben genannten Bands in die Hände fällt und sie sich an Laney wenden.

Dabei hat der Mann mit der interessanten Frisur alles, was ein Mega-Seller benötigt. Von den ersten Sekunden an wird kräftig gerockt, dass kein Bein ruhig bleiben kann. Der Gesang ist stets eingängig, die Melodien bleiben sofort im Ohr hängen, klingen aber auch beim zigsten Mal hören nicht abgedroschen sondern vielmehr genauso packend wie beim ersten Mal. Die Instrumental-Arbeit ist über jeden Zweifel erhaben. Das Songwriting ist auch Dank prominenter Unterstützung wie etwa Bruce Kulick (unter anderem KISS, UNION und GRAND FUNK) oder Mats Leven (Yngwie Malmsteen, THERION) exzellent. Die Produktion von Lennart Östlund (unter anderem LED ZEPPELIN, ROLLING STONES, GENESIS und ABBA) ist klar, ausgewogen und druckvoll.

“Pure“ ist ein hochkarätiges Debüt-Album, das in diesem Jahr sicherlich nicht mehr so leicht zu überbieten sein wird. Hier stimmt jedes Riff und Solo, jedes Break sitzt, die Strophen und Refrains der Songs laden zum Mitsingen ein, der Balladenfaktor hält sich in überschaubaren Grenzen. Kurz und gut: das perfekte Rock-Album für den Sommer, lange Fahrten im Auto oder die nächste Rock’n’Roll-Party.

Marc Langels, 19.03.2009

 

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