Circle II Circle

Consequence Of Power

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 15.09.2010
Jahr: 2010
Stil: Power Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Circle II Circle
Consequence Of Power, AFM Records, 2010
Zak StevensGesang
Paul Michael StewartBass & Keyboards
Andy LeeGitarre
Johnny OsbournSchlagzeug
Produziert von: Circle II Circle Länge: 50 Min 39 Sek Medium: CD
01. Whispers In Vain06. Episodes Of Mania
02. Consequence Of Power07. Redemption
03. Out Of Nowhere08. Take Back Yesterday
04. Remember09. Anathema
05. Mirage10. Blood Of An Angel

Ich muss gestehen, ich hatte CIRCLE II CIRCLE (kurz: CIIC) bereits abgeschrieben. Denn nach dem bärenstarken Debüt “Watching In Silence“ und dem eher soliden Zweitwerk “The Middle Of Nowhere“ ging es für die Mannen um Vokal-Akrobat Zak Stevens (Ex-SAVATAGE) steil bergab. Die letzten beiden Werke “Burden Of Truth“ und “Delusions Of Grandeur“ konnten kaum mehr an alte Großtaten anknüpfen und so durfte man sich schon die Frage stellen, ob die Qualität bei den ersten beiden Alben vor allem der Mitarbeit von SAVATAGE-Großmeister Jon Oliva (heute JON OLIVA’S PAIN) zu verdanken war.

Dieser Anmutung stemmt sich Stevens mitsamt seiner Mannschaft nun mit “Consequence Of Power“ vehement entgegen und beweist, dass er es auch ohne den Mann kann, den sie den „Mountain King“ (Oliva) nennen. Denn das neue Album besticht wieder mit griffigen Riffs, tollen Melodien und einer gewohnt überragenden Leistung von Stevens. Weitere Pluspunkte bei “Consequence Of Power“ sind die atmosphärische Dichte des Albums und zudem das starke Songwriting, bei dem man ohne Erfolg nach Durchhängern sucht. Zudem ist die Story über einen Unbeteiligten, der in die Verstrickungen von US-Regierung und organisierter Kriminalität hineingezogen wird fast schon auf einem Niveau mit absoluten Überalben wie “Operation Mindcrime“ (QUEENSRYCHE) oder aber “Scenes From A Memory“ (DREAM THEATER).

Ganz heran an diese beiden Meisterwerke kommt “Consequence Of Power“ sicher nicht, dazu fehlen einfach die absolute überragenden Lieder wie etwa Speak, Suite Sister Mary, Breaking The Silence, I Don’t Believe In Love, Eyes Of A Stranger (“Operation Mindcrime“) oder auf der anderen Seite Through My Words, Fatal Tragedy, Beyond This Life, Home, The Spirit Carries On (“Scenes From A Memory”), auf die QUEENSRYCHE und DREAM THEATER auch heute bei Konzerten kaum verzichten können. Aber Tracks wie der Opener Whispers In Vain, der Titeltrack Consequence Of Power oder aber Out Of Nowhere, Redemption und Episodes Of Mania werden sicherlich auch bei künftigen CIIC-Konzerten zu den Highlights gehören.

CIRCLE II CIRCLE sind wieder zurück – und zwar mit einem Knaller. Metal-Fans müssen hier einfach zugreifen, auch wenn als einziger Wehrmutstropfen die Produktion hätte etwas klarer und transparenter sein können. Diese Scheibe hätte einen Sound wie die SAVATAGE-Meisterwerke “Edge Of Thorns“, “Dead Winter Dead“ oder “Handful Of Rain“ verdient gehabt. Damit wäre “Consequence Of Power“ noch einen Schritt näher an den Klassiker-Status herangekommen. So ist es „lediglich“ ein umwerfend starkes Metal-Album. Und ich freue mich, dass ich mich so in CIIC getäuscht habe.

Marc Langels, 15.09.2010

 

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